Buch

Siegerin

Yishai Sarid

Der israelische Bestseller über eine zielstrebige, leidenschaftliche Frau, deren Familien- und Liebesleben im Schatten des Tötens stattfindet

Siegerin

Erwähnungen (1)

Unter Pfarrerstöchtern
🗣 Sabine Rückert empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:15:31
„In dem Roman, den ich jetzt zuerst vorstellen will, der heißt Siegerin, geht es um eine Psychologin. Das ist eine Militärpsychologin, die eigentlich dafür verantwortlich ist, dass die israelischen Soldaten bei der Stange bleiben.“

Sabine Rückert stellt den Roman ausführlich vor und liest mehrere lange Passagen daraus vor. Das Buch handelt von einer israelischen Militärpsychologin namens Abigail, die Soldaten beim Töten unterstützt – bis ihr eigener Sohn in den Einsatz muss. Rückert zieht eine direkte Parallele zu den Gewalterzählungen im Buch Joshua und der Frage, wie kollektive Narrative Menschen zum Töten befähigen.

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Yishai Sarid

"The English-language debut of celebrated Israeli novelist Yishai Sarid is a fierce and harrowing tale of reckoning with the horror of the Holocaust, and how memory and the effort to preserve it can become an all-consuming monster. The narrator of Yishai Sarid's powerful novel is a young, initially reluctant Holocaust scholar working at Yad Vashem, Israel's memorial to the victims of the Holocaust.

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Interview in der Neuen Zürcher Zeitung
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Yishai Sarid

Sein Vater war ein prominenter Vertreter der Friedensbewegung, aber Yishai Sarid begann seine eigene Berufslaufbahn in der Armee. Diese Erfahrung prägte seinen Erstling; sein neuer Roman beschwört die Monster der Erinnerung.

Zum Artikel bei NZZ
Interview in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung
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Yishai Sarid

Das FAZ-Interview behandelt die Familiengeschichte eines Mannes mit ukrainischen Wurzeln, dessen Familie nach Palästina auswanderte und sich vom Namen Schneider zu Sarid umbenannte, nachdem Familienangehörige von Deutschen erschossen wurden. Der Interviewte reflektiert kritisch über die deutsch-israelische Beziehung und charakterisiert diese als zu eng und künstlich geprägt.

Zum Artikel bei FAZ
Interview im Spiegel
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Yishai Sarid

Der Spiegel-Artikel behandelt ein Interview mit dem israelischen Schriftsteller Yishai Sarid über die Erinnerung an den Holocaust und deren Auswirkungen auf die Gegenwart. Sarid beschreibt sein Werk nicht als politisches Manifest, sondern als Darstellung der düsteren Realität, mit der Israelis täglich konfrontiert sind. Der Artikel beleuchtet die Spannung zwischen historischer Erinnerungsschuld und gegenwärtigen Bedrohungen, denen sich Israel gegenübersieht.

Zum Artikel bei Spiegel