Serengeti darf nicht sterben
Bernhard Grzimek · 1959
Serengeti darf nicht sterben ist eine deutsche Kinodokumentation von Michael Grzimek und dessen Vater Bernhard aus dem Jahr 1959.
Erwähnungen (3)
„Precht erzählt, wie Bernhard Grzimek ihn als Kind inspiriert hat. 'Serengeti darf nicht sterben' war ein prägender Film.“
Precht spricht über Grzimek als Vorbild seiner Kindheit.
„Also mein Lieblingsbeispiel für diese Marketingleistung, das ist, dass er in seinen Filmen erzählt hat, wir reden jetzt über Ende der 50er Jahre, Serengeti darf nicht sterben. Da erzählt er, ja liebe Fernsehzuschauer, für 2000 Mark können Sie selber diese herrliche Tierwelt in Afrika bestaunen.“
Precht beschreibt Grzimeks geniale Marketing-Strategie: Er behauptete im Film, man könne für 2000 Mark nach Afrika reisen, obwohl es keinerlei touristische Infrastruktur gab. Die daraufhin einsetzende Nachfrage zwang die tansanische Regierung, tatsächlich Tourismus-Infrastruktur aufzubauen – die normative Kraft des Fiktiven.
„Die Tiere in Afrika haben mich immer fasziniert. Ich hab das in Doku gesehen, die Serengeti-Doku. Genau, Serengeti darf nicht sterben, heißt es, glaube ich.“
Valentin Grüner erzählt von seiner Kindheit am Bodensee und wie seine Faszination für Afrika entstand. Als Kind von etwa fünf oder sechs Jahren sah er die Serengeti-Dokumentation, und diese Bilder prägten sein gesamtes weiteres Leben — von da an war klar, dass er nach Afrika gehen und mit Wildtieren arbeiten wollte.
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