Buch

Schuld und Sühne

Fjodor Dostojewski

"Jeder sorgt für sich, und am lustigsten lebt derjenige, der sich selbst am besten zu betrügen versteht." (S. 458 in diesem Buch) Ein ungeheurer Kriminalfall steht am Anfang dieses berühmten Romans. Der Student Rodion Raskolnikow ist bettelarm, aber hochintelligent und fühlt sich seinen Mitmenschen dadurch überlegen. An einer Pfandleiherin, die er für übetrieben geizig hält, begeht er einen brutalen Mord, der durch einen Zufall zu einem Doppelmord wird.

Schuld und Sühne

Erwähnungen (2)

Alles gesagt?
🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 04:41:24
„Und das ist natürlich alles Literatur und Dostoyevsky, Schuld und Sühne.“

Als Abschluss ihrer Reihe literarischer Kriminalklassiker nennt Rückert Dostojewskis Roman über Raskolnikows Mord und seine moralische Zerrissenheit. Damit spannt sie den Bogen von Goethe bis zur russischen Literatur, um zu zeigen, dass Verbrechen universell zum Erzählen gehört.

ZEIT Verbrechen
🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:23:25
„So ein bisschen wie bei Schuld und Sühne von Dostoevsky. Da wird ja eigentlich so ein Mord auch ziemlich genau beschrieben.“

Als Wolfgang Bauer vom zweiten Mordfall erzählt – einer 90-jährigen Frau, die als Geldverleiherin mit Wucherzinsen ihren Lebensunterhalt aufbesserte – zieht Sabine Rückert spontan die Parallele zu Dostojewskis Roman, in dem Raskolnikow eine alte Pfandleiherin ermordet. Die Analogie zwischen dem realen Fall und dem literarischen Klassiker drängt sich auf.

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