Schrei nach Liebe
Die Ärzte
Schrei nach Liebe ist ein Lied der Berliner Punkrock-Band Die Ärzte, das sich gegen Neonazis richtet und erstmals 1993 als erste Single der Band nach ihrer Wiedervereinigung veröffentlicht wurde.
Erwähnungen (4)
„Aber dann war ja dann auch damals, zu der Zeit, wo wir das dann gehört haben, Schrei nach Liebe, wahrscheinlich für dich ein wichtiges Lied auch gewesen. Kann ich mir vorstellen.“
Matze Hielscher und Dorothee Bär stellen fest, dass sie als fast Gleichaltrige (Jahrgänge 78 und 79) musikalisch ähnlich aufgewachsen sind. Beide waren große Ärzte-Fans, und Matze spricht den Song "Schrei nach Liebe" als prägend an – Dorothee Bär bestätigt, dass sie den Text komplett auswendig kann.
„Die Hosen spielen dann immer Schrei nach Liebe. Weil Campino auch da gesagt hat, er hat Sascha, ein aufrechter Deutscher, hat es auch probiert, aber es war zu gymnasial und so. Der amtliche Anti-Nazi-Song ist Schrei nach Liebe und das stimmt.“
Stuckrad-Barre erzählt, dass Die Toten Hosen bei gemeinsamen Auftritten mit den Ärzten deren Song 'Schrei nach Liebe' spielen, weil Campino anerkennt, dass dies der überlegene Anti-Nazi-Song ist – ihr eigener Versuch 'Sascha, ein aufrechter Deutscher' sei zu gymnasial gewesen.
„Ihr habt den Song geschrieben, nachdem ich im Grunde auch ganz oft hier frage, nämlich, weil irgendwann hat das Lars Eidinger auch gesagt, dass es für ihn berühmt werden zu wollen und ein sehr großer, bekannter Schauspieler werden zu wollen hat, war für ihn ein Schrei nach Liebe.“
Matze Hielscher nutzt den Ärzte-Song 'Schrei nach Liebe' als Metapher für die Sehnsucht nach Anerkennung und Liebe, die viele Menschen in der Öffentlichkeit antreibt. Er zieht eine Parallele zu Lars Eidinger, der sein Streben nach Ruhm ebenfalls als 'Schrei nach Liebe' beschrieben hat.
„Ich glaube, ich habe es zum ersten Mal durch Matzen mitbekommen, das war auch, meine ich, dann das Jahr gewesen, als die Ärzte auch dann Schrei nach Liebe gespielt haben.“
Matze erinnert sich an einen besonderen Moment beim Festival Jamel rockt den Förster. Die Ärzte – Bela B hatte seine Bandkollegen heimlich zum Festival gelotst – spielten überraschend nur diesen einen Song, was Birgit Lohmeyer als einen der magischen Festival-Momente beschreibt.
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