Schnelles Denken, langsames Denken
Daniel Kahneman
Der Weltbestseller, der das Denken von Millionen Menschen verändert hat - jetzt als hochwertige Erfolgsausgabe Dieses Buch hat die Welt erobert und die Art und Weise, wie wir über unser Verhalten nachdenken, revolutioniert. Ein Kompass für den Alltag, ein Handbuch für Entscheider - ein Bestseller, der von einer jüngeren Generation immer wieder aufs Neue entdeckt wird.
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„Es gibt das fantastische Buch von Daniel Kahnemann, eines meiner absoluten Lieblingsbücher. Heißt, glaube ich, schnelles Denken. Der ja, genau, der das erklärt. Der erklärt, dass das menschliche Gehirn offenbar so tickt, dass wir uns im Nachhinein unser Leben als Folge von logischen Ereignissen erzählen.“
Carolin Emcke äußert sich skeptisch darüber, das eigene Leben rückblickend zu rationalisieren. Christoph Amend greift das auf und nennt Kahnemans Buch als eines seiner absoluten Lieblingsbücher, weil es genau diesen Mechanismus erklärt: Das Gehirn konstruiert nachträglich eine logische Abfolge von Ereignissen, auch wenn das Leben so nicht verlaufen ist.
„Jetzt, ihr seid ja beide Fans von Kahnemanns Buch, oder? Ja, und die Frage, also das Stichwort ist ja kognitiv ease, dass man einfach im schnellen Denkmodus so angelegt ist, Sachen eher Glauben zu schenken, die man schon mal gelesen hat.“
Marc-Uwe Kling bringt Kahnemans Buch über die zwei Denksysteme ins Gespräch, um zu diskutieren, ob Kommentarspalten und soziale Medien ein verzerrtes Bild der öffentlichen Meinung erzeugen. Er nutzt das Konzept der 'cognitive ease' als Argument dafür, dass allein das wiederholte Lesen bestimmter Meinungen deren Glaubwürdigkeit erhöht – auch wenn sie nur von einer kleinen Minderheit stammen.
„Und die Idee ist, das ganz, ganz, ganz, ganz schnell zu sagen, um einen bestimmten Modus im Gehirn zu benutzen und nicht einen anderen. Dieser Modus ist das schnelle Denken und nicht das langsame Denken. Nach Kahnemann.“
Jochen Wegner erklärt die Regeln des A-oder-B-Spiels und begründet, warum der Gast blitzschnell antworten muss: Es soll das intuitive, schnelle Denken aktiviert werden statt des reflektierten, langsamen Denkens — ein direkter Verweis auf Daniel Kahnemans bekanntes Konzept der zwei Denksysteme.
„Wir wollen das schnelle System in Ihrem Gehirn aktivieren, nicht das langsame, wo Sie jetzt eine Minute drüber nachdenken. Sie wissen schon, ne?“
Jochen Wegner erklärt Annalena Baerbock die Regeln des A-oder-B-Spiels und verweist dabei implizit auf Daniel Kahnemans Konzept von System 1 (schnelles Denken) und System 2 (langsames Denken), um zu verdeutlichen, dass sie intuitiv und ohne langes Nachdenken antworten soll.
„Es ist schnelles und langsames Denken. Wir wollen mal das schnelle Denken Ihres Gehirns kennenlernen.“
Jochen Wegner greift bei der Erklärung des A-oder-B-Spiels auf Daniel Kahnemans populäres Konzept der zwei Denksysteme zurück. Er nutzt es, um das Spielprinzip zu erklären: schnelle, intuitive Antworten statt überlegter Reflexion.
„Also Christoph, ich weiß nicht, du bist dir dessen bewusst, der Kahnemann, den wir immer zitieren, ist ja sozusagen einer der Gottväter dieser ganzen Forschung. Im Grunde genommen unser Lieblingsbuch. Unser Lieblingsbuch, weil dieses A oder B Spiel ist aus diesem Gedanken natürlich entwickelt.“
Im Gespräch über Heuristiken und schnelle Urteile verweist Jochen Wegner auf Daniel Kahneman als Pionier dieser Forschung und bezeichnet dessen Buch als 'unser Lieblingsbuch'. Er erklärt, dass das A-oder-B-Spiel des Podcasts auf Kahnemans Konzept des schnellen vs. langsamen Denkens basiert — man soll spontan antworten, damit die eigenen Heuristiken sichtbar werden.
„Zum Beispiel schnelles Denken, langsames Denken von Daniel Kahnemann, tolles Buch, wiederholt sich 149.712 Mal. Das ist völlig unerträglich für mich, dass auf Seite 12, auf Seite 78, auf Seite 96 und auf Seite 188 immer wieder das gleiche nochmal sage.“
Lobo erklärt seine Methode, Texte und Bücher extrem schnell zu durcharbeiten und deren Erkenntnistiefe einzuschätzen. Kahnemans Buch dient als Beispiel für ein Werk mit hervorragenden Erkenntnissen, das ihn aber durch ständige Wiederholungen frustriert – es hätte verdichtet nur 15 Seiten gebraucht.
„Nach Danny Kahnemann, die Begrüße, muss es das ja auch geben. Bewundern Sie den auch so? Ja, ich kenne den auch. Eines meiner absoluten Lieblingsbücher.“
Wegner und von Schirach sprechen über Kahnemans Buch über die zwei Denksysteme, das von Schirach als eines seiner absoluten Lieblingsbücher bezeichnet
„Wir haben vor Jahren auch im Podcast öfter mal über sein wichtigstes Buch von ihm, das populärste Buch von ihm gesprochen. Heißt es Schneller Denken? Schneller Denken.“
Im Zusammenhang mit einem Spiel über System A und System B im Gehirn kommen die Hosts auf Daniel Kahneman zu sprechen. Christoph Amend bezeichnet dessen Buch als eines seiner absoluten Lieblingsbücher. Jochen Wegner ergänzt, dass Kahneman ein 'unfassbar freundlicher, liebevoller Mensch' gewesen sei.
„Daniel Kahnemann ist ja wiederum ein, übrigens auch gerade in Finanzkreisen, sehr beliebter Bestsellerautor mit seinem Buch Langsames Denken, Schnelles Denken. Und was ist der Zielpunkt dieses Buches? Es will uns vorführen, wie schlecht unser intuitives Denken in Bezug auf statistische Verteilungen und auf Wahrscheinlichkeiten ist.“
Mangold baut eine intellektuelle Brücke von Michael Lewis über Daniel Kahneman zu Lars Weisbrods eigenem Denken in Wahrscheinlichkeiten. Kahnemans Bestseller dient als Referenzpunkt für das Thema Wahrscheinlichkeitskalkül, das sowohl Sam Bankman-Fried als auch Weisbrod antreibt.
„Neulich einen Text gelesen von Daniel Kahneman, Nobelpreisträger, Psychologe. Du kennst ihn, schnelles Denken, langsames Denken und so weiter. Der genau das so beschreibt und sagt, wir sind immer wahnsinnig schnell darin, Dinge einfach einzusortieren.“
Lanz bringt Kahnemans Arbeit ins Gespräch, um zu erklären, warum Menschen politische Urteile vorschnell fällen, statt genau hinzuschauen. Er nutzt Kahnemans Konzept der kognitiven Abkürzungen als Argument dafür, dass man die Ursachen von AfD-Sympathien verstehen sollte, statt sie reflexhaft abzuurteilen. Kahneman dient hier als wissenschaftliche Autorität für die These, dass echtes Nachdenken anstrengend ist und wir es deshalb vermeiden.
„Ja, schnelles Denken, langsames Denken. Kahnemann ist jetzt leider tot seit ein paar Tagen. Wir denken immer an ihn. In diesem Podcast werden wir in den nächsten 100 Jahren noch dieses Spiel spielen, weil es natürlich diesen schnellen Modus im Gehirn, wo eher unterschwellige Dinge eine heuristikende Rolle spielen, als wir denken jetzt eine Woche drüber nach.“
Nach dem schnellen A-oder-B-Spiel erklärt Jochen Wegner das psychologische Prinzip dahinter und verweist dabei auf Daniel Kahnemans Konzept von System 1 und System 2. Er erwähnt Kahnemans kürzlichen Tod und erläutert, dass das Spiel genau den schnellen, heuristischen Denkmodus anspricht, den Kahneman in seinem Buch beschrieben hat.
„Schnelles Denken, Langsames Denken, genau. Ich glaube, einer der meistverkauften Bestseller-Sachbücher überhaupt in der Zeit ist, glaube ich, 2011 erschienen. 2010, 2011, Schnelles Denken, Langsames Denken.“
Lanz bringt Kahnemans Bestseller ins Gespräch, als es um die Frage geht, wie irrational menschliche Entscheidungen – politische wie individuelle – tatsächlich sind. Er ordnet den kürzlich verstorbenen Kahneman biografisch ein: 1934 in Tel Aviv geboren, in Frankreich aufgewachsen, Nobelpreisträger.
„Du kennst Kahnemann. Schnelles Denken, langsames Denken. Wir wollen das schnelle System aktivieren. Das heißt, du musst jetzt bitte nicht für dich begründen ausführlich in der Logiktabelle, warum du, wenn ich sage Hund oder Katze, dich blitzschnell für entscheidest.“
Jochen Wegner leitet das Podcast-Spiel 'A oder B oder weiter' ein, bei dem der Gast sich blitzschnell zwischen Wortpaaren entscheiden muss. Er verweist auf Kahnemans Buch und dessen Konzept der zwei Denksysteme, um zu erklären, dass bewusst das intuitive, schnelle System 1 aktiviert werden soll.
„Die Bitte wäre, und du bist ja Profi, das ist so ein bisschen dieses schnelle, langsame Denken von Kahnemann, was wir da versuchen anzuhalten. Also wir wollen natürlich, dass du schnell antwortest.“
Jochen Wegner erklärt die Regeln des A-oder-B-Spiels und verweist auf Kahnemans Konzept der zwei Denksysteme – schnelles, intuitives Denken versus langsames, analytisches Denken. Er möchte, dass Stefanie Stahl aus dem Bauch heraus antwortet, also System 1 nutzt.
„Also haben Sie Kahnemann gelesen, schnelles und langsames Denken? Sie lesen ja so viel. Nee, das nicht. Wir wollen das schnelle Denken im Gehirn ansprechen, nicht den langsamen Modus, wo wir ausführlich darüber nachdenken, warum wir das jetzt machen.“
Jochen Wegner fragt Olaf Scholz im Rahmen des Schnellfragespiels, ob er Kahnemans Bestseller gelesen habe. Scholz verneint. Wegner nutzt die Referenz, um das Spielprinzip zu erklären: Es soll das intuitive, schnelle Denken (System 1) angesprochen werden, nicht das reflektierte Abwägen.
„Völlig harmlos. Es ist nur Hirnforschung. Es basiert auf Daniel Kahnemann. Haben wir ja auch hinterher zuerst so erklärt.“
Christoph Amend erklärt das A-oder-B-Schnellratespiel des Podcasts und verweist darauf, dass es auf den Erkenntnissen von Daniel Kahneman basiert – gemeint ist dessen Forschung zu schnellem vs. langsamem Denken, die im Buch 'Schnelles Denken, langsames Denken' populär wurde.
„Oh, wir sind nicht vorbereitet. Ja, wir sind große Fans von ihm. Ich meine, wir haben immer über seine Arbeit und sein berühmtestes Buch im Podcast gesprochen.“
Jochen Wegner erwähnt Daniel Kahneman im Zusammenhang mit dem 'Schnellsystem A' beim A-oder-B-Spiel. Remnick enthüllt überraschend, dass Kahneman der Schwiegervater des Fiction Editors des New Yorker ist. Christoph Amend zeigt sich begeistert und verweist auf Kahnemans berühmtestes Buch, ohne den Titel explizit zu nennen – gemeint ist 'Thinking, Fast and Slow' (dt. 'Schnelles Denken, langsames Denken').
„Kahnemann, der berühmte Psychologe und Nobelpreisträger für Ökonomie hat das System 1 und 2 genannt. Es gibt so eine Art schnelles Denken, wie du es beschrieben hast, instinktiv, emotional, Bauchgefühl, kommt in Sekundenschnelle.“
Im Gespräch über Alltagsmoral und die Frage, ob Grüßen bereits ein moralischer Akt ist, greift Hübl auf Kahnemans bekanntes Zwei-Systeme-Modell zurück. Er nutzt es, um zu erklären, dass wir moralische Urteile oft intuitiv und schnell fällen (System 1), aber auch rational reflektieren können (System 2).
„Okay, ich hoffe, alle kennen den Gegensatz, weil eigentlich müssten sie ihn kennen, denn es ist ein wahnsinnig erfolgreiches Buch, vielleicht eins der größten Sachbücher der letzten 25 Jahre, ebenso wie Schulden. Das Buch Schnelles Denken, Langsames Denken von Daniel Kahnemann. Auch 2011 auf Englisch erschienen.“
Kahnemans Buch wird als Gegenpol zu Graebers Schulden im Jahrfünft 2011–2015 positioniert. Beide reagieren auf die Finanzkrise, aber auf gegensätzliche Weise: Kahneman popularisiert das Denken in kognitiven Verzerrungen (Biases) und wird zur Vorlage für ein zentristisch-technokratisches Modell. Mangold erläutert ausführlich die These der zwei Denksysteme und deren Bedeutung für die Kritik am Homo economicus.
„In seinem Bestseller »Schnelles Denken, langsames Denken« unterteilt der Psychologe und Wirtschafts-Nobelpreisträger Daniel Kahnemann unsere mentalen Prozesse in zwei Kategorien. In solche aus System 1 und solche aus System 2. Damit meint er keine bestimmten Areale im Gehirn, sondern eher so etwas wie Techniken.“
Im Rahmen ihrer ZEIT-Titelgeschichte über Intuition referiert Sabine Kahnemanns zentrales Konzept der zwei Denksysteme: System 1 (schnell, automatisch, intuitiv) und System 2 (langsam, mühsam, analytisch). Kahnemann vertritt darin die These, dass Intuition im Grunde nur ein anderer Ausdruck für das schnelle System-1-Wiedererkennen ist – und damit auch anfällig für systematische Fehler wie Framing-Effekte.
„Da muss ich gar nicht erklären, dass Sie jetzt in möglichst schneller Folge in Kahnemann Typ A Geschwindigkeit A oder B Fragen beantworten müssen.“
Beim Einleiten des A-oder-B-Schnellfragespiels verweist Jochen Wegner auf Kahnemans Konzept des schnellen, intuitiven Denkens (System 1). Die Referenz dient als humorvolle Spielanleitung: Nicole Büttner-Thiel soll aus dem Bauch heraus antworten, ohne lange nachzudenken.
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