Rigoletto
Giuseppe Verdi
Rigoletto ist Verdis Oper von 1851 nach Victor Hugos Drama über den Hofnarr Rigoletto, dessen Plan, den verführerischen Herzog von Mantua zu rächen, tragisch scheitert und zum Tod seiner eigenen Tochter führt. Die Oper erkundet Themen von Rache, Familie und Liebe mit einigen der berühmtesten musikalischen Nummern des Opernrepertoires, besonders der Arie La donna è mobile.
Erwähnungen (2)
„Rigoletto in München. Da hat sich während der Probenzeit der Personalchef erhängt. Und der Waffenmeister hat sich auch umgebracht.“
Doris Dörrie erzählt ausführlich von ihrer berüchtigten Rigoletto-Inszenierung an der Bayerischen Staatsoper in München, die sie als Science-Fiction-Version im Planet-der-Affen-Stil umsetzte. Die Premiere wurde zu einem Skandal – das Publikum buhte, warf Bananen und Dörrie erhielt Morddrohungen. Der Dirigent Zubin Mehta stellte sich hinter sie.
„Der eine Moment, den ich gerade meinte, das war eine Vorstellung von Regoletto. Das heißt, da muss ich schon so bestimmt vier Jahre im Beruf gewesen sein, als das Stück kam, wo ich zum ersten Mal in einer Vorstellung so ein Gefühl hatte von, oh, das Dirigieren an sich macht ja sogar irgendwie Spaß.“
Joana Mallwitz erzählt von ihrem ersten wirklich guten Moment als Dirigentin. Eine Vorstellung von Verdis Rigoletto war der Wendepunkt, an dem sie zum ersten Mal Freude am Dirigieren selbst empfand. Sie hebt die geniale Architektur der Komposition hervor, die sie von einem Tanzrhythmus in den nächsten trug.
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