Reportage über Arthur Ruppin und Pinchas Wallerstein / Das Ruppin-Prinzip
Bastian Berbner
Die Reportage von Bastian Berbner erzählt die Geschichte der israelischen Staatsgründung anhand zweier gegensätzlicher Figuren: Arthur Ruppin, Verfechter des kooperativen Zionismus, und Pinchas Wallerstein, Vertreter aggressiver Siedlungspolitik. Die Darstellung zeigt, wie historische Strukturen bis heute nachwirken und sich in biblischen Texten spiegeln.
Erwähnungen (1)
„Mir ging es so, dass ich diesen Text gelesen habe damals von Bastian Berbner, der ja auch Geschichte studiert hat. Also der ist ein Historiker. Und der war auch dort und war in Archiven und hat mit Leuten gesprochen. Was mich eben so fasziniert hat an dieser Reportage oder an dieser Dokumentation, die er damals veröffentlicht hat, ist, dass sich da sehr, sehr vieles widerspiegelt, was ich aus der Bibel kannte.“
Sabine Rückert liest in dieser Folge eine lange Reportage von ZEIT-Autor Bastian Berbner vor, die die Geschichte der israelischen Staatsgründung und der Siedlungsbewegung anhand zweier Schlüsselfiguren erzählt: Arthur Ruppin (kooperativer Zionismus) und Pinchas Wallerstein (aggressive Siedlungspolitik). Rückert war fasziniert davon, wie sehr sich die historischen Strukturen in biblischen Texten widerspiegeln, und nutzt die Reportage als moderne Tangente zum Deuteronomium.
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