Rede

Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2007

Wladimir Putin

In zwölf Einzelstudien und einem Problemaufriss stellt der Sammelband die sozialen, psychologischen und politischen Zusammenhänge von alltäglichen privaten Konflikten und eskalierender Gewalt dar. Anlass war eine interdisziplinäre Konferenz des Sir Peter Ustinov-Instituts in Wien, bei der Historiker, Politik- und Sozialwissenschaftler sowie Psychologen die Wurzeln und Wirkungen von Vorurteilen und Feindbildern als Triebkräfte in Gesellschaft und Politik analysierten.

Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2007

Erwähnungen (2)

Lanz & Precht
🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:38:00
„Das hat er ganz deutlich auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2007 auch gesagt. So nach dem Motto, wir hatten ja eigentlich eine Abmachung, ihr habt euch nicht dran gehalten, wir werden hier immer weiter eingezingelt.“

Precht verweist auf Putins berühmte Rede bei der Münchner Sicherheitskonferenz 2007, in der Putin die NATO-Osterweiterung als Vertrauensbruch anprangerte. Precht nutzt die Rede als Beleg für seine These, dass sich Putins Verhärtung parallel zur NATO-Erweiterung entwickelte.

Lanz & Precht
🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:41:11
„Und hat von einer monopolaren Welt gesprochen. Hat damals gefragt, aber was ist das eigentlich, eine monopolare Welt? Und sagt dann, es läuft darauf hinaus, es gibt ein Zentrum der Macht, es gibt ein Zentrum der Stärke, es gibt ein Entscheidungszentrum. Es ist die Welt eines einzigen Hausherrn und eines einzigen Souveräns.“

Lanz und Precht diskutieren Putins berühmte Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2007 als Schlüsselmoment. Precht beschreibt die Rede als Ausdruck tiefer Enttäuschung über den Westen, insbesondere nach dem Irakkrieg 2003. Beide sehen darin einen Wendepunkt, an dem Putin ankündigte, die US-amerikanische Vormachtstellung nicht mehr hinzunehmen.

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