Rede auf dem Reichstag zu Worms
Martin Luther
Das vorliegende Buch über Leben und Werk Martin Luthers (1483-1546) erscheint in dem Jahr, in dem sich nicht nur der Todestag des Wittenberger Reformators zum 475. Mal jährte, sondern in das auch das Datum der 500. Wiederkehr des Reichstags zu Worms fiel. In Worms hatte sich Luther einst geweigert, vor dem mächtigen Kaiser Karl V. und den Reichsständen seine Ideen, mit denen er die mächtige römisch-katholische Kirche erschüttert hatte und die evangelische Kirche begründete, zu widerrufen.
Erwähnungen (2)
„Es gibt dann eine Situation, wo Sie sagen, vielleicht ist es irgendwie falsch, aber ich mache das, ich habe es gemacht. Vielleicht sogar im Nachhinein war das falsch. Aber vielleicht wie Martin Luther sagen müssen, ich stehe hier, ich kann nicht anders, Gott helfe mir, Amen.“
De Maizière nutzt Luthers berühmten Ausspruch vom Reichstag zu Worms als Analogie für politische Situationen, in denen man trotz Unsicherheit eine Entscheidung treffen und zu ihr stehen muss. Er spricht über die Verantwortung von Politikern in Krisensituationen.
„Oder Martin Luther King, hier stehe ich und kann nicht anders. Und dann weiß, wissen wir alle nicht.“
Maja Göpel spricht über Hoffnung und Selbstwirksamkeit und zitiert Martin Luthers berühmten Ausspruch vom Reichstag zu Worms 1521. Christoph Amend korrigiert sie, dass das Zitat nicht von Martin Luther King, sondern von Martin Luther stammt. Göpel nutzt es als Beispiel dafür, dass man aus Überzeugung handeln sollte, auch wenn der Ausgang ungewiss ist.
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