Rambo
Ted Kotcheff / Sylvester Stallone
John Rambo lebt seit langer Zeit zurückgezogen in Thailand. Das benachbarte Birma ist seit 60 Jahren im Würgegriff eines blutigen Bürgerkrieges. Im Kampf gegen die dort herrschende Unmenschlichkeit sucht ein Team von freiwilligen Helfern Rambo auf um sich von ihm ins Zielgebiet bringen zu lassen. Zunächst abgeneigt willigt Rambo schließlich ein. Bereits kurze Zeit später wird das besuchte Dorf brutal niedergemacht. Fast alle Einwohner werden getötet, nur das Helferteam gerät in Gefangenschaft.
Erwähnungen (9)
„Rocky oder Rambo? Rocky. Ganz klar Rocky.“
Im A-B-Schnellspiel wird Rambo als Alternative zu Rocky genannt. Beide Hosts wählen Rocky, Rambo wird damit implizit als die weniger geschätzte Option markiert.
„Rocky oder Rambo? Rocky. Ganz klar Rocky.“
Rambo wird als Alternative zu Rocky im Entweder-oder-Spiel genannt. Die Antwort fällt klar zugunsten von Rocky aus.
„Also 58.000 amerikanische Soldaten und überleg mal an all die Filme, die es gibt. Auch über das, was du gerade sagtest, selbst die Rambo-Filme. Das ist ja das gleiche Motiv und es gibt ja ganz, ganz viele andere. Also das große US-amerikanische Trauma der Kriegsheimkehrer, der Kriegsgeschädigten.“
Precht erwähnt die Rambo-Filme als Beispiel für das kulturelle Verarbeiten des Kriegsheimkehrer-Traumas nach dem Vietnamkrieg. Er nutzt sie als Referenz, um zu verdeutlichen, wie tief das Trauma von 58.000 gefallenen US-Soldaten die amerikanische Gesellschaft und Popkultur geprägt hat.
„Also da sind so Rambos unterwegs. Das ist so brutal, wenn du dir das vorstellst. Er geht da hin, täuscht die an, sagt denen, pass auf, ich bin einer von euch. Und dann holt er die, wie im Film, in so einem düsteren Kriegsfilm, holt die Kalaschnikow raus und schießt 40 Leute über den Haufen.“
Lanz erzählt von einem rechtsradikalen russischen Kämpfer, der auf ukrainischer Seite Partisanenaktionen in Russland durchführte. Der Mann beschrieb lässig, wie er sich an einem Grenzposten als Russe ausgab und dann 40 Soldaten erschoss. Lanz vergleicht diese Brutalität und Kaltblütigkeit mit der Filmfigur Rambo.
„Nee, aber tatsächlich würde ich gerne mal zum Beispiel die Sylvester Stallone Filme jenseits von Rocky und Rambo, die er in den 80ern gemacht hat, so City Cobra, Over the Top, alle mal mit dir durcharbeiten.“
Olli Schulz erwähnt Rambo als eine der bekannten Stallone-Reihen, um dann auf die weniger bekannten Filme wie City Cobra und Over the Top hinzuweisen, die er lieber besprechen möchte.
„Weil das Ding ist wirklich so viele, die so einfach noch aus dieser 80er John-Rambo-Zeit kommen und denken, der Vater muss Alpha sein und muss die Familie beschützen.“
Olli Schulz beschreibt seine Beobachtungen von 'Alpha-Vätern' auf Spielplätzen und nutzt die Rambo-Filmreihe als kulturellen Referenzpunkt für ein überholtes Männlichkeitsbild der 80er Jahre, das diese Väter seiner Meinung nach noch verkörpern.
„Führ den Blitzkrieg gegen dich selber. Mach's einfach. Schick deinen Rambo hin. Schick deinen Conan hin in die Ukraine.“
Im Eröffnungsmonolog nutzt Jonathan Meese Filmfiguren als Metaphern für eine radikale Kunstkraft, die in die Krisengebiete der Welt geschickt werden soll. Rambo steht hier symbolisch für entschlossenes, kompromissloses Handeln.
„Also viele Hollywoodfilme in den 80er-Serien, von Magnum bis Rambo, ist ja alles von diesen Traumata inspiriert.“
Im Gespräch über Vietnam-Veteranen auf dem Campus in Stockton erwähnt Christoph Amend Rambo als Beispiel für die spätere filmische Verarbeitung der Kriegstraumata in den 1980er Jahren.
„Hab mir gedacht, den gehe ich jetzt rüber, den erschieße ich. Hätte ich natürlich nicht gemacht, aber ich wollte ihm bloß Angst einjagen. Dann habe ich aber Gott sei Dank nochmal mein Hirn eingeschaltet, ich kann ja nicht wie Rambo hier mit der Pumpgun rumrennen.“
Gangerl erzählt eine Anekdote von einem Atoll, wo ihm ein Dorfchef seinen Revolver gestohlen hat. Als er mit einer Pumpgun losziehen will, hält er inne und vergleicht sich selbst ironisch mit Rambo – ein beiläufiger kultureller Verweis, um die Absurdität der Situation zu unterstreichen.
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