Radikale Selbstfürsorge jetzt
Svenja Gräfen
Svenja Gräfen hielt Self-Care lange für egoistisch, unsolidarisch und allem voran für ein falsches Versprechen der milliardenschweren Wellness-Industrie. Höchste Zeit für ein Update: Denn eigentlich ist Selbstfürsorge weder Produkt noch Luxus, sondern zugänglich für jede*n und eine Basis, um auch für andere da sein zu können. In diesem Buch erzählt die Autorin von eigenen Strategien und Erfahrungen.
Erwähnungen (1)
„Ich habe ein anderes Buch noch dazu gelesen, das heißt Radikale Selbstfürsorge jetzt, hier habe ich es, ist von Svenja Gräfen. Die schreibt also etwas eigentlich, also da steht vorne drauf eine feministische Perspektive, aber ich finde, dass es darüber wirklich nur ganz marginal geht.“
Nina Pauer bringt dieses Buch als Kontrapunkt zum Carrère-Roman ein. Sie kritisiert es als zu simpel in seiner These – Selbstfürsorge sei nötig, um politisch handlungsfähig zu bleiben – und als weniger feministisch als angekündigt, eher antikapitalistisch. Mangold schließt sich der Kritik vehement an und nennt es 'erbarmungswürdig'.
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