Pulp Fiction
Quentin Tarantino
Vincent Vega und Jules Winnfield holen für ihren Boss Marsellus Wallace eine schwarze Aktentasche aus einer Wohnung ab. Drei Jungs, die ihnen dabei im Weg stehen, lassen ihr Leben. Die Killer machen sich mit einem vierten Jungen als Geisel auf den Weg ins Hauptquartier. Doch als das Auto über eine Straßenerhöhung schaukelt, erschießt Vincent aus Versehen die Geisel.
Erwähnungen (7)
„Ich habe letztes Mal Quentin Tarantino Pipe Fiction gesehen. Ganz toller Film.“
Kekilli nennt Pulp Fiction (sie verspricht sich und sagt 'Pipe Fiction') als einen ihrer Lieblingsfilme neben Hanekes Klavierspielerin. Es ist ein Beispiel für einen Film, der sie so fesselt, dass sie ihre übliche professionelle Fehlersuche vergisst.
„Patrick Swayze in Dirty Dancing oder John Travolta in Pulp Fiction?“
Im A-oder-B-Spiel wird Pulp Fiction als Gegenpart zu Dirty Dancing angeboten. Alice Schwarzer geht auf keinen der beiden Filme ein und sagt 'Weiter'.
„Patrick Swayze in Dirty Dancing oder John Travolta in Pulp Fiction?“
Im Entweder-Oder-Spiel wird Pulp Fiction als Alternative zu Dirty Dancing genannt. Der Gast antwortet mit 'Weiter' und verweigert die Wahl zwischen beiden Filmklassikern.
„Roger Avery und Quentin Tarantino waren damals ziemlich beste Freunde und haben das Drehbuch für Pulp Fiction zusammengeschrieben. Und dann hat sich aber, weil schon Quentin Tarantino die treibende Kraft war, dazu entschlossen, dass es sollte eigentlich auch darauf stehen, directed by Quentin Tarantino und Roger Avery und hat dann ganz kurzfristig Roger Avery da rausgenommen aus den ganzen Credits.“
Olli Schulz erzählt die Geschichte des Zerwürfnisses zwischen Tarantino und Roger Avery als Beispiel dafür, wie kreative Partnerschaften und Freundschaften im Showgeschäft zerbrechen können. Das Drehbuch zu Pulp Fiction war ihr gemeinsames Projekt, doch Tarantino strich Avery aus den Credits.
„Marschallek war wirklich der Problemlöser, wie dieser Typ in Pulp Fiction, so muss man sich vorstellen, der immer, wenn es brannte, Marschallek und er hatte immer irgendeine Idee.“
Andreas Sentker beschreibt Jan Marsaleks Rolle im Wirecard-Konzern und vergleicht ihn mit dem "Cleaner" Winston Wolf aus Pulp Fiction. Marsalek sei derjenige gewesen, der immer gerufen wurde, wenn es Probleme gab, und stets eine Lösung parat hatte – ein zentrales Zahnrad im Betrugssystem.
„Um jetzt auch Pulp Fiction zu zitieren, es ist immer etwas ganz Besonderes, wenn man jemanden gefunden hat, mit dem man auch mal schweigen kann.“
Juli Zeh zitiert eine bekannte Filmszene, um den Wert des gemeinsamen Schweigens in einer Beziehung zu illustrieren.
„Wir haben alle Pulp Fiction geguckt. Mehrmals. Das war die Erzählung.“
Pulp Fiction wird als kulturelle Referenz der 90er-Jahre-Generation genannt, als Symbol einer gemeinsamen westlichen Erzählung, die inzwischen verloren gegangen sei.
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