Porträt über Jens Spahn in der Süddeutschen Zeitung
Guido Bohnsen
Jens Spahn, Unionsfraktionschef, diskutiert in diesem SZ-Interview die Herausforderungen der Regierungskoalition, notwendige Reformen und außenpolitische Fragen. Der Artikel ist gleichzeitig ein Porträt, in dem Spahns Homosexualität erstmals beiläufig erwähnt wird - ein Moment, den Spahn selbst als überraschend empfand, da er das Wort "schwul" in Bezug auf sich selbst noch nie in einem veröffentlichten Text gelesen hatte, bevor er den Artikel im Hotel in London entdeckte.
Erwähnungen (2)
„Bin wach geworden im Hotel, ist ja alles eine Stunde früher da. Hab dann, gab es offensichtlich schon iPads. Auf dem iPad, glaube ich, war es meine, ich wusste, es erscheint heute ein Porträt in der Süddeutschen über mich.“
Jens Spahn erzählt, wie ein Porträt in der Süddeutschen Zeitung von Guido Bohnsen sein Schwulsein beiläufig erwähnte – was für ihn ein einschneidendes Erlebnis war.
„Ich habe es jetzt endlich gefunden, ich habe die ganze Zeit nach dem Artikel gesucht, Guido Bohnsen. Der Satz heißt, ist wirklich süß, Jens Spahn, also mitten im Text, Jens Spahn, Abgeordnete des Wahlkreises 124, Steinfurt 1, Borken 1 und schwul. Das war sozusagen das, worauf alle, man hätte auch sagen können, es hätte auch gar nichts passieren können.“
Jochen Wegner identifiziert den konkreten Artikel in der Süddeutschen Zeitung, in dem Jens Spahns Homosexualität erstmals beiläufig in einem Porträt erwähnt wurde – ohne Absprache mit Spahn. Spahn selbst schildert, wie er in London im Hotel aufwachte und beim Lesen des Porträts plötzlich auf das Wort 'schwul' stieß, das er noch nie schwarz auf weiß in Bezug auf sich gelesen hatte.
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