Porträt über Hans Ludwig Kröber
Daniel Müller
Das Interview präsentiert Einblicke des forensischen Psychiaters Hans-Ludwig Kröber in seine klinischen Erfahrungen mit gewaltbereiten und inhaftierten Patienten. Kröber, der häufig als Gutachter in Strafverfahren tätig ist, erörtert psychische Profile und Gewalttaten bei Straftätern. Der Artikel beleuchtet die besonderen Herausforderungen in der Forensischen Psychiatrie bei der Beurteilung und Begutachtung von inhaftierten Personen.
Erwähnungen (1)
„Ich war selber damals in dem Verfahren, weil ich aber wegen einer anderen Geschichte, weil ich damals ein Porträt über Hans Ludwig Kröber geschrieben habe. Also ich konnte mir damals auch einen Eindruck von Detlef machen.“
Daniel Müller erwähnt beiläufig, dass er selbst beim Prozess gegen Detlef anwesend war – allerdings nicht wegen des Falls selbst, sondern weil er zu jener Zeit ein journalistisches Porträt über den bekannten forensischen Psychiater Hans Ludwig Kröber verfasste. Kröber war als Gutachter in dem Verfahren tätig.
Ähnliche Medien
Artikel über den Fall Pascal und Heiko Maas
Daniel Müller
Die ehemalige Bundeskanzlerin Angela Merkel und zwei ihrer Minister müssen sich vor einem Untersuchungsausschuss für ihre Afghanistan-Politik verantworten, nachdem die Taliban 2021 Kabul eroberten. Sie waren politisch verantwortlich für die deutsche Außenpolitik während dieses Zeitraums und müssen nun ihre Entscheidungen und Handlungen vor dem Gremium rechtfertigen. Der Fall wirft auch Fragen zur politischen Glaubwürdigkeit auf: Der damalige Justizminister Heiko Maas kritisierte Justizentscheidungen öffentlich, dementierte dies später aber über eine Sprecherin. Die Aussagen dieser Politiker gelten als zentral für die Aufarbeitung der deutschen Verantwortung beim Scheitern der Afghanistan-Mission und bei den Folgen des Talibanaufstiegs.
Artikel über Nils H. in der Zeit (Februar 2015)
Daniel Müller
Der Artikel von Daniel Müller aus dem Februar 2015 porträtiert den Serienmörder Nils H. im Moment nach seinem Geständnis. Der Eröffnungssatz beschreibt, wie Nils H. wie ein Schulmädchen kichert — ein Bild der Erleichterung und emotionalen Entlastung nach dem Bekenntnis zur Tat. Müller hat mehrfach über Nils H. in der ZEIT berichtet und zeichnet hier ein psychologisches Porträt eines Täters, der durch das Ablegen seiner Last sichtlich befreit wirkt.
Artikel über Mario Forster im ZEIT Magazin (2014)
Daniel Müller
Daniel Müller recherchierte 2014 für das ZEIT Magazin den Fall Mario Forster, einem mutmaßlichen Kriminalfall mit Bezug zum Landeskriminalamt. Im Zuge seiner ersten Recherchen traf Müller den LKA-Beamten Mario H., der ihn dabei belogen haben soll. Der Artikel war Müllers erste Veröffentlichung zu diesem Fall und markierte den Beginn einer längeren journalistischen Auseinandersetzung mit dem Thema. Das Stück erschien im Magazin-Beilagen-Format von DIE ZEIT, was auf eine ausführliche, erzählerische Darstellung hindeutet.