Porträt über Daniel Kehlmann
Adam Soboczynski
Das Buch „Leo Richters Porträt" von Daniel Kehlmann und Adam Soboczynski präsentiert eine Erzählung über den bekannten Autor Leo Richter, dem eine renommierte Zeitschrift einen längeren Porträttext in Auftrag gibt. Diese Anfrage führt zu einer sowohl amüsanten als auch quälenden Serie von Ereignissen. Das Werk wird durch ein eigenständiges Porträt Daniel Kehlmanns ergänzt, verfasst von Adam Soboczynski, einem führenden Kulturjournalisten der gegenwärtigen Generation. Der Roman kostet 8 Euro und ist beim Rowohlt Verlag erschienen.
Erwähnungen (1)
„Und er schildert in seinem dann viel später erschienenen Porträt auch die ersten Kontaktaufnahmeversuche. Wie haben Sie diese Kontaktaufnahme damals erlebt?“
Christoph Amend erzählt, wie der Zeitmagazin-Journalist Adam Soboczynski Kehlmann während des Vermessung-Erfolgs mehrfach traf und porträtierte. Das Porträt wurde als literarisch anspruchsvolles Stück beschrieben, das Motive aus Kehlmanns Werk aufgreift. Es erschien im Zeitmagazin zusammen mit einer Kurzgeschichte Kehlmanns über einen Reporter.
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