Politische Romantik
Carl Schmitt · 1998
Politische Romantik ist eine Kritik der modernen Demokratie, insbesondere ihrer Lähmung durch endlose Deliberation ohne Entscheidungsfähigkeit. Das Werk analysiert, wie die Überbetonung von Diskurs und Gerede die politische Handlungsfähigkeit untergräbt.
Erwähnungen (1)
„Der Schmidt erkennt bestimmte Schwächen der Demokratie. Also in dem Buch über politische Romantik, das ja über weite Strecken Auseinandersetzung ist mit dem von ihm so zugespitzten endlosen Gerede in einer Demokratie ohne Entscheidung oder sowas.“
Münkler verteidigt die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Carl Schmitt und nennt konkret dessen 'Politische Romantik'. Er zeigt, wie Schmitts Kritik am endlosen Deliberieren ohne Entscheidung in der Demokratie heute wieder hochaktuell ist – etwa in der Kritik an der Ampel-Koalition.
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