Politik (Politika)
Aristoteles
Die Politik (altgriechisch Πολιτικά Politiká „die politischen Dinge“) ist die wichtigste staatsphilosophische Schrift des Aristoteles. Das in acht Bücher aufgeteilte Werk behandelt hauptsächlich verschiedene real existierende und abstrakte Verfassungen. In diesem Werk stellt Aristoteles vier Thesen auf, die „jahrhundertelang widerspruchslos anerkannt“ wurden.
Erwähnungen (1)
„Interessant ist, dass Aristoteles, als er die Staatsformen miteinander vergleicht, die Diktatur, also die Monarchie, für die stabilste Regierungsform hielt. Die Demokratie für die gerechteste, aber zugleich für die fragilste. Und ich denke, das ist eine zeitlose Erkenntnis.“
Precht greift auf Aristoteles' Vergleich der Staatsformen zurück, um die zweieinhalbtausend Jahre alte Erkenntnis zu illustrieren, dass Demokratie zwar die gerechteste, aber zugleich die zerbrechlichste Regierungsform ist. Er nutzt dies als historischen Rahmen für die aktuelle Diskussion über die Defizite demokratischer Systeme, die Lanz anhand von Brexit, Berlusconi und Trump aufgezeigt hat.
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Die Nikomachische Ethik (altgriechisch ἠθικὰ Νικομάχεια, ēthikà Nikomácheia) ist die bedeutendste der drei unter dem Namen des Aristoteles überlieferten ethischen Schriften. Da sie mit der Eudemischen Ethik einige Bücher teilt, ist sie möglicherweise nicht von Aristoteles selbst in der erhaltenen Form zusammengestellt worden. Weshalb die Schrift diesen Titel trägt, ist unklar. Vielleicht bezieht er sich auf seinen Sohn oder seinen eigenen Vater, die beide Nikomachos hießen.
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Poetik
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Die Poetik (altgriechisch ποιητική [τέχνη] poietike [techne], deutsch ‚die schaffende, dichtende [Kunst]‘) ist ein wohl um 335 v. Chr. als Vorlesungsgrundlage verfasstes Buch des Aristoteles, das sich mit der Dichtkunst und deren Gattungen beschäftigt. Aristoteles gliedert die Wissenschaften in drei große Gruppen (theoretische, praktische und poietische); die Poetik behandelt einen Teil des poietischen, d. h. ‚hervorbringenden‘ menschlichen Wissens in deskriptiver und präskriptiver Weise.
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Aristoteles
Es gibt kaum einen literaturtheoretischen Text, der über Jahrhunderte hin eine solche Autorität ausgeübt hat wie Aristoteles' kleiner Traktat "Über die Dichtkunst". Die "Poetik" gilt seit der Renaissance als Text, der einen "neuen", der Welt zugewandeten Aristoteles zeigt, der der Dichtung die Aufgabe zugewiesen habe, die empirische Wirklichkeit selbst nachzuahmen. Dem Dichter war dadurch eine rationale Aufgabe gestellt: Er sollte die Ordnung der Welt erkennen und darstellen.