Buch

Politeia

Platon

Die Politeia (altgriechisch Πολιτεία „Der Staat“) ist ein um 375 v. Chr. verfasstes Werk des griechischen Philosophen Platon, in dem über die Gerechtigkeit und ihre mögliche Verwirklichung in einem idealen Staat diskutiert wird. An dem fiktiven, literarisch gestalteten Dialog beteiligen sich sieben Personen, darunter Platons Brüder Glaukon und Adeimantos und der Redner Thrasymachos. Platons Lehrer Sokrates ist die Hauptfigur.

Politeia

Erwähnungen (3)

Alles gesagt?
🗣 Juli Zeh referenziert bei ⏱ 02:09:52
„Gab es das nicht von Platon, so der Philosophenstaat? Also die bereits als klug, gut, weise, ausgewiesenen Menschen entscheiden das, geht schneller, weniger fehleranfällig, im Zweifel sachlicher Fakten. Warum? Warum dieser ganze Demokratiekram?“

Juli Zeh diskutiert die Spannung zwischen Demokratie und Expertokratie. Sie beschreibt die verbreitete Haltung, wichtige Entscheidungen sollten lieber von Experten als von gewählten Politikern getroffen werden, und verweist auf Platons Philosophenstaat als historischen Vorläufer dieser Idee – um sie dann kritisch weiterzudenken bis hin zum Algorithmus als gesteigertem Experten.

ZEIT Verbrechen
🗣 Sabine Rückert erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:17:47
„Und schon damals fing er mit Platon und mit allen möglichen Philosophen, beginnt er diese Verfassungsbeschwerde. Rousseau und Platon und so weiter. Schon in der Politeia und so weiter.“

Sabine Rückert beschreibt die ungewöhnliche Verfassungsbeschwerde von Verteidiger Dr. Dr. Drindl, der seinen juristischen Text mit philosophischen Referenzen anreicherte. Platons Politeia wird als eines der Werke genannt, mit denen Drindl seine Argumentation gegen die nachträgliche Sicherungsverwahrung untermauerte.

Lanz & Precht
🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:24:44
„Das eine ist aus der Politeia, wo er den Wächtern, also den zukünftigen Regenten eines erfundenen Idealstaats, sagt, die sollten nicht lachen. Also nach dem Motto, die dürfen sich nicht läppisch aufführen.“

Precht korrigiert die verbreitete These, Platon sei humorlos gewesen, und verweist auf die konkreten Stellen in der Politeia, wo Platon sich zum Lachen äußert. Er argumentiert, dass Platon dort nur die läppische Geisteshaltung bei Regierenden kritisiert – nicht den Humor an sich – und dass Platon selbst mit der Figur des Sokrates einen äußerst witzigen Charakter geschaffen hat.

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