Philosophische Untersuchungen
Ludwig Wittgenstein
Posthumously published work by Wittgenstein, in which he came to overthrow some number of his earlier ideas as published in the Tractatus.
Erwähnungen (6)
„Wir haben es schon mehrmals Wittgenstein genannt, es ist wie bei Wittgenstein der Hase und die Ente. Dieses Bild, wo man manchmal einen Hasen sieht und manchmal eine Ente.“
Weisbrod greift auf Wittgensteins berühmtes Hasen-Enten-Kippbild zurück, um das ästhetische Problem bei Kracht zu beschreiben: Je nach Blickwinkel wirkt ein preziöses Bild entweder als bewusste Ironie oder als schlechtes Schreiben – und es gibt keine stabile Entscheidung zwischen beiden Lesarten.
„Wittgenstein hat mal gesagt, das Leben besteht darin, dass ich mich mit vielem begnüge. Und das ist in vielerlei Hinsicht richtig.“
Precht zitiert Wittgenstein, um seinen Punkt über alltagspraktische Wahrheiten zu untermauern: Menschen begnügen sich notwendigerweise mit vereinfachten Urteilen, und das ist bis zu einem gewissen Grad gesund. Das Zitat wird als Ergänzung zu William James' Pragmatismus eingesetzt.
„Es gibt eine ganz tolle Beobachtung von Wittgenstein aus seinem Spätwerk. Und da geht es um das Wort Hoffen. Und er sagt, Hoffen ist nicht etwas, was ein Kind in sich vorfindet.“
Precht nutzt Wittgensteins Spätwerk, um zu illustrieren, wie Sprache unsere innere Welt formt. Das Beispiel des Wortes 'Hoffen' zeigt, dass bestimmte Gefühlszustände erst durch Sprache greifbar werden — keine Biologie, sondern ein sprachliches Konstrukt.
„Deswegen müssen wir versuchen, ob es doch so etwas wie zumindest annäherungsweise einige, wie du sagtest, Gehalte, sachliche Gehalte gibt, die man im Wittgensteinischen Sinne, der doch gerne mal von der Familienähnlichkeit spricht.“
Mangold greift Wittgensteins Konzept der Familienähnlichkeit auf, um den Begriff des Konservativen zu fassen. Statt einer scharfen Definition sucht er nach Eigenschaften, die in auffallender Weise bei Konservativen vorkommen, ohne ein konsistentes Gesamtbild zu ergeben – ganz im Sinne von Wittgensteins philosophischem Ansatz.
„Von Wittgenstein stammt der schöne Satz, ein philosophisches Problem hat die Form, ich kenne mich nicht aus. Und damit, glaube ich, beginnt tatsächlich die Philosophie, einzusehen, ich kenne mich nicht aus.“
Barbara Bleisch spricht über den Wert der Philosophie und die Unterscheidung zwischen Lebenshilfe und Lebenskunst. Sie zitiert Wittgenstein, um zu illustrieren, dass Philosophie mit dem Eingeständnis des Nicht-Wissens beginnt.
„Wir haben uns über lange Zeit mit Ludwig Wittgenstein beschäftigt, dem großen österreichischen Philosophen Ludwig Wittgenstein. Und zu dessen Spätwerk haben die Komponisten dazu komponiert.“
Precht beschreibt eine Performance an der Musikhochschule Hans Eisler, die auf Wittgensteins Spätphilosophie basiert. Die Philosophischen Untersuchungen sind das zentrale Spätwerk Wittgensteins über Sprachspiele.
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