Philipperbrief
Paulus
Im vorliegenden Band sind Eve-Marie Beckers Arbeiten zur Person des Paulus und zu seiner literarischen Tätigkeit zusammengestellt. Besonderes Interesse gilt dabei dem Philipperbrief und seiner Rezeptions- und Wirkungsgeschichte bis zu Ernst Lohmeyer. Die Beiträge stehen im Zusammenhang der Kommentierung des Briefs für die Serie: "Meyers Kritisch-Exegetischer Kommentar (KEK)". Der Kommentar soll die wirkmächtige Auslegung von Ernst Lohmeyer (1928/1930) ersetzen.
Erwähnungen (2)
„Bei Paulus gibt es diese schöne Formulierung, das ist auch ein Vorwurf an die Masse, an die bequeme Masse, es gäbe Menschen, die hätten ihren Bauch zu ihrem Gott gemacht.“
Ijoma Mangold zitiert den Apostel Paulus, um die moralische Überhöhung des Maskentragens religionssoziologisch einzuordnen. Die strenge Maskenbefürworter-Fraktion verhalte sich wie protestantische Moralisten, die Maskenskeptikern vorwerfen, sie hätten 'ihren Bauch zu ihrem Gott gemacht' – also leibliche Bequemlichkeit über Solidarität zu stellen.
„Es entsteht nämlich eine Gemeinde in Philippi und es entsteht dann auch ein Brief, der nun als wirklich original Paulusbrief gilt, der Philippabrief. Von dem ist das Allerwichtigste, glaube ich, was da drin steht, ist eine große Freude.“
Johanna Haberer ordnet den Philipperbrief als authentischen Paulusbrief ein, der aus der in der Episode beschriebenen Gemeindegründung in Philippi hervorgegangen ist. Sie hebt die Grundstimmung der Freude hervor und zitiert den bekannten Vers 'Freut euch in dem Herrn alle Wege', der auch der Trauspruch ihrer Schwester Barbara war.
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