Philemon und Baucis (Metamorphosen)
Ovid
Die Weltgeschichte von der Schöpfung bis in die eigene Zeit – erzählt in einem einzigen fortlaufenden Gedicht von rund 12.000 Versen: In Ovids berühmtem Epos entsteht aus Altem immerzu Neues. Pflanzen, Steine, Gestirne, Tiere – alles hat seine Geschichte, zu jedem gibt es eine Erklärung, einen Mythos. Die berühmtesten dieser Verwandlungsgeschichten begegnen uns immer wieder in der bildenden Kunst; in dieser Ausgabe lassen sie sich in einer Prosaübersetzung entdecken.
Erwähnungen (2)
„Und dass die Gastfreundschaft einen vielleicht dann rettet, weil man in Wirklichkeit ja die Gastfreundschaft Gott angeboten hat, den man gar nicht erkannt hat. Das ist ein Motiv, das ist ja auch in den griechischen Sagen, Philemon und Bautzis.“
Johanna Haberer zieht eine Parallele zwischen der biblischen Gastfreundschafts-Szene bei Abraham und der antiken Erzählung von Philemon und Baucis aus Ovids Metamorphosen. Beide Geschichten teilen das Motiv, dass Menschen unwissentlich Götter beherbergen und dafür belohnt werden.
„Ich hätte gerne Zeus, Apoll und Hermes kämen, wie zu Philemon und Baukis. Und sie würden fragen, was wünschst du dir? Und da würde ich sagen, dass wir im selben Augenblick den Hut nehmen.“
Auf die Frage, was er am anderen ändern würde, greift Michael Köhlmeier zur antiken Mythologie. Er wünscht sich wie Philemon und Baukis, gleichzeitig mit Monika zu sterben – ein zutiefst berührender Moment im Gespräch.
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