Passagenwerk
Walter Benjamin
"Conceived in Paris in 1927 and still in progress in 1940 when Benjamin fled the Nazis, only to find death on the Spanish border. The Arcades Project is his magnum opus: a new theory of history embodied in a new literary and philosophical historiography. With greater concreteness than had ever been achieved in historical narrative, Benjamin's text immerses the reader in the milieu of the Paris arcades - those precursors of today's shopping malls - during the period 1830-1870, when the modern in...
Erwähnungen (2)
„Walter Benjamin, deutsch-jüdischer Kulturphilosoph, dessen Hauptwerk ein unabgeschlossenes Werk über die Passagen in Paris des 19. Jahrhunderts war und der aus Assoziationen und Einsichten und Kritik und allem möglichen durcheinander so bestand, so wie heute niemand schreiben würde und es wird auch keiner mehr verlegen und es ist trotzdem ganz großartig.“
Precht erwähnt Benjamins unvollendetes Hauptwerk beiläufig, während er den Philosophen vorstellt. Er beschreibt es als assoziatives, heute unverlegbares, aber großartiges Werk – eine persönliche Würdigung, die Benjamins unkonventionelle Denkweise unterstreicht.
„Aber über Paris ist ja so ein Muster eigentlich seit Walter Benjamin, der darüber ja sein Passagenwerk schreiben wollte, auch die Hauptstadt des 19. Jahrhunderts, das war ja für ihn Paris.“
Nora Bossong stellt Földényis Buch in die Tradition Walter Benjamins, der Paris als 'Hauptstadt des 19. Jahrhunderts' verstand. Sie sieht in Földényis Werk eine fantastische Einlösung dieses Programms, eine Stadt durch Ideen, Bilder und Zeitschnitte lebendig werden zu lassen.
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