Film

Oppenheimer

Christopher Nolan

Als dem Physiker Julius Robert Oppenheimer während des Zweiten Weltkriegs die wissenschaftliche Leitung des Manhattan-Projekts übertragen wird, können er und seine Ehefrau Kitty sich nicht vorstellen, welche Auswirkungen Oppenheimers Arbeit nicht nur auf ihr Leben, sondern auf die ganze Welt haben wird. Im Los Alamos National Laboratory in New Mexico sollen er und sein Team unter der Aufsicht von Lt. Leslie Groves eine Nuklearwaffe entwickeln – was ihnen auch gelingt.

Oppenheimer

Erwähnungen (11)

Lanz & Precht
🗣 Markus Lanz empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:08:51
„Und da kommen wir jetzt zum Thema Waffen und ich würde heute gerne mit dir auch über den Film dieses Sommers sprechen, Oppenheimer, über die ganz fürchterlichen Waffen, aber ganz grundsätzlich über die Frage, was Waffen anrichten können.“

Lanz leitet vom Bericht über den Ukraine-Krieg und die Rolle von KI in der modernen Kriegsführung über zum Film Oppenheimer. Er zieht eine Parallele zwischen der Erfindung der Atombombe und der heutigen KI-Debatte: Oppenheimer wollte mit seiner Erfindung Kriege unmöglich machen – eine ähnliche Hoffnung, die heute manche KI-Entwickler wie Sam Altman äußern.

Alles gesagt?
🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 02:02:56
„Also auch er war aber limitiert durch diesen... Also dass die Tragik von Einstein ist, man kann das gerade in diesem Oppenheimer Film, den alle gucken, ich habe ihn auch geguckt, nochmal bewundern“

Wegner verweist auf den aktuellen Oppenheimer-Film als Illustration von Einsteins Tragik und der Grenzen seines Denkens

Alles gesagt?
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 02:06:06
„Also der, nochmal, viele fragen das gerade wieder, weil es gibt einen Film über Oppenheimer, wo der späte Einstein auftritt. Und ich glaube, jetzt interessieren sich plötzlich alle wieder für Einstein.“

Jochen Wegner erwähnt den Oppenheimer-Film im Zusammenhang mit dem wiedererwachten öffentlichen Interesse an Einstein und der Quantenphysik. Er nutzt den Film als Brücke, um über Einsteins Tragik zu sprechen – dass dieser die Konsequenzen seiner eigenen Entdeckungen nicht akzeptieren konnte.

Die sogenannte Gegenwart
🗣 Lars Weisbrod erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:50:43
„Ich dachte, jetzt gleich kommt, ob der männliche Freund in Barbie gehen will oder lieber in Oppenheimer und welchen Film er besser findet“

Lars Weisbrod bringt den Barbenheimer-Kontext ein – den gleichzeitigen Kinostart von Barbie und Oppenheimer und die Frage, welchen Film man bevorzugt

ZEIT Bühne
🗣 Ricarda Lang referenziert bei ⏱ 00:52:58
„Oppenheimer. Großartiger Film. Drei Stunden lang und man ist ja als Politikerin fällt es einem sehr schwer, drei Stunden nicht auf sein Handy zu schauen. Drei Stunden, ich habe nicht einmal das Bedürfnis gehabt, irgendwas anderes zu machen, als diesen Film anzuschauen. Natürlich auch historisch wahnsinnig interessant. Rolle von Wissenschaft, von Verantwortung, die sich ja heute auch stellt. Also jeder, der es noch nicht gesehen hat, kann ich nur sehr empfehlen.“

Auf die Frage, welcher Film sie zuletzt umgehauen habe, empfiehlt Ricarda Lang begeistert Oppenheimer. Sie betont, dass sie als Politikerin normalerweise nach anderthalb Stunden aufs Handy schaue, bei diesem dreistündigen Film aber kein einziges Mal das Bedürfnis dazu hatte. Besonders beeindruckt sie die Fragen nach Verantwortung von Wissenschaft, die auch heute noch aktuell seien.

Alles gesagt?
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 05:07:27
„Oppenheimer, ich hatte Riesenerwartungen, weil halt, hey, über Oppenheimer, vom besten Regisseur, der gerade arbeitet. Und da war ich enttäuscht“

Jochen Wegner und Friederike Otto diskutieren ihre unterschiedlichen Erwartungen und Eindrücke zu den Filmen Oppenheimer und Barbie

Alles gesagt?
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 04:49:05
„Haben Sie Oppenheimer gesehen? Ja. Zu lang, aber sehr gut. Also ich fand Oppenheimer fürchterlich. Ich verehre den Regisseur Christopher Nolan. Das ist auch ein total gut gemachter Film. So als Physiker fand ich den grauenhaft.“

Das Gespräch über den Film wird ausführlich geführt. Friederike Otto findet ihn zu lang, aber gut – besonders die Fragen nach wissenschaftlicher Verantwortung und dem Einfluss auf Politik fühlen sich für sie 'close to home' an. Jochen Wegner kritisiert als Physiker die oberflächliche Darstellung der physikalischen Revolution und die klischeehafte Darstellung der Frauen. Otto stimmt der Frauenkritik zu.

Alles gesagt?
🗣 Antje Boetius referenziert bei ⏱ 04:00:06
„Oppenheimer habe ich nicht geguckt. Ach so, diese witzige... Man muss beides gucken. Die Geschichte ist mir natürlich vertraut und ich komme ja aus der Generation, wo man alle Dürren, Mathe, Physiker und Oppenheimer und alles da durchgenommen hat.“

Antje Boetius gesteht, Oppenheimer nicht gesehen zu haben, obwohl sie das 'Barbenheimer'-Phänomen kennt. Als Physikerin ist ihr die Geschichte vertraut, weshalb sie vom Film keine neuen Erkenntnisse erwartet. Sie beobachtet, dass die meisten in ihrem Freundeskreis, die beide Filme gesehen haben, 'Team Barbie' sind.

Unter Pfarrerstöchtern
🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:46:23
„haben Sie den Film Oppenheimer gesehen? Witten sagt, ja, er hat mich nicht beeindruckt. Es wäre doch viel interessanter gewesen, wenn der Film sich auf die Frage nach der Verantwortung der Wissenschaftler, die die Atombombe gebaut haben, konzentriert hätte.“

Sabine Rückert liest aus einem ZEIT-Interview mit Physiker Ed Witten vor, der den Film als inhaltlich unzureichend kritisiert

Alles gesagt?
🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 01:13:13
„Gerade hat Oppenheimer dieser Film, wenn Sie ihn noch nicht gesehen haben, gucken Sie. Ich finde das persönlich nicht so super duper. Ich auch nicht. Aus einigen Gründen. Aber ganz schön nochmal vor Augen geführt zu bekommen, wenn man sich mit der Physik beschäftigt.“

Im Gespräch über den NATO-Doppelbeschluss und nukleare Abschreckung kommt Wegner auf den Film Oppenheimer zu sprechen. Er empfiehlt ihn trotz persönlicher Vorbehalte, weil der Film die existenzielle Dimension der Atombombe eindrücklich vor Augen führe – insbesondere die damalige Unsicherheit, ob die Zündung die Erde auslöschen könnte.

Die sogenannte Gegenwart
🗣 Nina Pauer referenziert bei ⏱ 01:00:32
„Es gab diesen großen Oppenheimer-Film, wie Oppenheimer und erst die Atombombe bauen und dann danach fällt ihm ein, das war vielleicht doch nicht so eine gute Idee. Das wissen Sie heute sofort.“

Nina Pauer argumentiert, dass das heutige Wissenschaftsbild geprägt sei von der Vorstellung aufgeklärter, bescheidener Forscher, die nicht mehr die Hybris früherer Generationen besäßen. Oppenheimer dient als Beispiel für den alten Typus Wissenschaftler, der erst handelt und dann die Konsequenzen begreift – ein Bild, das laut Pauer durch die Lab-Leak-These in Frage gestellt wird.

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