No Time to Die
Cary Joji Fukunaga
James Bond hat seine Lizenz zum Töten im Auftrag des britischen Geheimdienstes abgegeben und genießt seinen Ruhestand in Jamaika. Die friedliche Zeit nimmt ein unerwartetes Ende, als sein alter CIA-Kollege Felix Leiter auftaucht und ihn um Hilfe bittet. Ein bedeutender Wissenschaftler ist entführt worden und muss so schnell wie möglich gefunden werden.
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„Dann gibt es diesen James Bond, über den in meiner Familie sehr viel gesprochen wird, mit hoher Frustration, der zum 149. Mal verschoben wurde, wo man eben merkt, okay, da wartet jemand, weil er dieses Kino unbedingt braucht oder glaubt, das zu brauchen.“
Jochen Wegner erwähnt den damals wiederholt verschobenen James-Bond-Film als Beispiel für Filme, die auf eine Kinoauswertung bestehen und deshalb in der Pandemie immer wieder verschoben wurden – im Kontrast zu Studios, die auf Streaming setzten.
„James Bond stirbt, James Bond heult. Das haben wir doch alles ein Glück in der Realität. Und das ist vollkommen gut so. Aber doch nicht in diesem Spiel.“
Boros kritisiert die neueren Bond-Filme mit Daniel Craig für die Vermenschlichung und Verprolisierung der Figur
„Bis auf den letzten Film. Der letzte Film ist natürlich für mich... Ich bin immer noch in tiefster Trauer, ob diese modernistische Auflösung dieses Rituals notwendig ist. James Bond stirbt, James Bond heult. Das haben wir doch alles ein Glück in der Realität.“
Christian Boros äußert tiefe Enttäuschung über den letzten Daniel-Craig-Bond-Film, in dem James Bond stirbt und emotionale Tiefe bekommt. Für Boros zerstört das den rituellen, verlässlichen Charakter der Bond-Reihe – die Ästhetik des Bösen und die ikonografischen Muster, die er so schätzt, werden durch modernistischen Realismus aufgelöst.
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