Nie zweimal in denselben Fluss
Björn Höcke
Die Berichterstattung zu Björn Höcke besteht überwiegend aus Meinungen ü b e r ihn. Äußerungen v o n ihm sind den Medien eher selten zu entnehmen. Wenn es dann doch geschieht, werden seine Worte nur ausschnittsweise mit skandalisierender Absicht wiedergegeben. Derart wie ein bedrohliches Phänomen analysiert, kommt er als eigenständiger Autor seiner Äußerungen nicht in Betracht. Er dient nur als die harte Kante, an der die gegen ihn ausgesandten Signale zur Resonanz kommen.
Erwähnungen (3)
„Du erinnerst dich, Björn Höcke hat doch 2018 dieses Buch damals geschrieben, nie zweimal in denselben Fluss. Er schildert dort auch eine Remigration, für die es, Zitat, eine wohltemperierte Grausamkeit braucht.“
Markus Lanz zitiert ausführlich aus Höckes Buch, um zu zeigen, dass die bei dem Potsdamer Treffen besprochenen Remigrations-Fantasien keine neue Qualität haben, sondern bereits 2018 von Höcke schriftlich formuliert wurden – inklusive der Formulierung einer 'wohltemperierten Grausamkeit' und eines 'groß angelegten Remigrationsprojekts'.
„Wir hatten in dieser Woche Tino Chrupalla zu Gast und ich konfrontiere ihn mit diesen wirklich ekelhaften Sätzen von Höcke aus seinem Buch von 2018. Und ich meine, was wäre einfacher, als zu sagen, ich distanziere mich davon. Er tut es aber nicht.“
Lanz erwähnt Björn Höckes Buch im Zusammenhang mit seiner Konfrontation von Tino Chrupalla in einer Sendung. Er verweist auf die ekelhaften Passagen über den Volkskörper und kritisiert, dass Chrupalla sich nicht davon distanziert. Das Buch wird nicht namentlich genannt, aber als Höckes Buch von 2018 identifiziert.
„Er hat ja dieses schöne Interviewbuch gemacht, das ist ja schon fünf Jahre alt. Da hat er sich versucht als Intellektueller zu inszenieren.“
Stadelmann erklärt sein neues Bühnenprogramm 'Stadelmann liest Höcke' und beschreibt Höckes Interviewbuch als Ausgangsmaterial. Er will anhand des Buches zeigen, warum Höckes Gedankengut auf fruchtbaren Boden fällt, und den Zuschauern aus der demokratischen Mitte heraus erklären, warum rechtsaußen problematisch ist – ohne moralische Keule.
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