Nebenan
Daniel Brühl, Daniel Kehlmann (Drehbuch)
Der erfolgreiche Schauspieler Daniel, der für ein Casting nach London fliegen soll, nutzt den Fehler seiner Agentur, die ihm das Taxi für den Weg zum Flughafen zu früh geschickt hat, um noch einen Abstecher in seine Lieblingskneipe zu unternehmen. Statt allerdings entspannt am Tresen zu sitzen, wird Daniel von seinem Nachbarn Bruno mit Kommentaren zu seinen Filmrollen überschüttet. Doch Bruno kennt mehr als nur Daniels Filme, er weiß erschreckend viel über sein Privatleben.
Erwähnungen (2)
„Und das eine ist der Film nebenan, den ich mit und für Daniel Brühl gemacht habe. Und es ist ja auch nicht so, dass mich das unfassbar viel Zeit gekostet hat, aber es ist... Es hat ein bisschen Zeit gekostet, aber ich würde sagen, in der Zeit lernen andere Leute Reiten oder machen irgendeinen Sport.“
Daniel Kehlmann verteidigt sich gegen den Vorwurf, er verzettele sich mit Filmprojekten. Er nennt den Film 'Nebenan' mit Daniel Brühl als eines von zwei filmischen Werken, die er als Hauptwerke betrachtet. Er vergleicht den Zeitaufwand für Film mit Hobbys anderer Menschen.
„Wir müssen jetzt mal über deinen eigenen Film gleich reden. Weil ich habe mir den jetzt nochmal angeschaut. [...] Als ich jetzt den Film nochmal angeschaut habe, da ist ja im Grunde dein ganzes Leben drin. Also nicht alles eins zu eins. Es ist klar, es ist Fiktion. Aber so viele Lebenserfahrungen von dir.“
Christoph Amend leitet eine ausführliche Diskussion über Daniel Brühls Regiedebüt ein – ein Kammerspiel über einen deutschen Schauspielstar namens Daniel, der in Prenzlauer Berg in einer Eckkneipe auf einen Fremden trifft, der erstaunlich viel über sein Leben weiß. Die Idee entstand in einer Tapasbar in Barcelona, wo Brühl sich von einem Bauarbeiter durchschaut fühlte, und wurde später auf die Berliner Gentrifizierungsrealität übertragen. Das Drehbuch schrieb Daniel Kehlmann.
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