My President Was Black
Ta-Nehisi Coates
Ta-Nehisi Coates' Titelgeschichte analysiert die historische Bedeutung der ersten afrikanisch-amerikanischen Präsidentschaft unter Barack Obama. Der Artikel beleuchtet nicht nur Obamas Zeit im Weißen Haus, sondern auch die gesellschaftlichen Transformationen und das Vermächtnis dieser Ära. Coates verbindet persönliche Reflexion mit historischer Analyse einer epochalen Verschiebung in der amerikanischen Geschichte.
Erwähnungen (2)
„Also es war für mich als Leser heartbreaking, seine Titelgeschichte im Atlantic, My President Was Black. Und wenn ich sozusagen schreibe, mein Deutschlandgefühl ist ein Angela Merkel-Gefühl, dann kopiere ich das.“
Jana Hensel beschreibt Ta-Nehisi Coates als eines ihrer wichtigsten Vorbilder. Seine Titelgeschichte im Atlantic über Barack Obama hat sie so tief berührt, dass sie die Methode – die eigene Biografie an einer politischen Figur zu spiegeln – für ihre eigene Arbeit über Angela Merkel und Ostdeutschland übernommen hat.
„Ich habe mal vor ein paar Jahren Ta-Nehisi Coates besucht in New York. Den großen schwarzen Denker und Autor seiner Generation in Amerika. Und der hat Obama ja mehrmals porträtiert und besucht. Und der beschreibt in einem Text über Obama am Ende dessen Präsidentschaft, dass Obama selber gar nicht in der Lage ist, die reden auch darüber, und Obama selber sagt, nee, nee, das hat mit mir gar nichts zu tun.“
Christoph Amend erzählt von einem Besuch bei Ta-Nehisi Coates in New York und bezieht sich auf dessen großen Text über Obama am Ende seiner Präsidentschaft. In diesem Text beschreibt Coates, wie Obama selbst nicht glauben konnte, dass seine Präsidentschaft einen rassistischen Backlash wie die Wahl Trumps auslösen würde. Amend nutzt die Referenz, um zu zeigen, dass selbst Obama die Tiefe des fortbestehenden Rassismus unterschätzt hat.
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