Momo
Michael Ende
Weltbestseller, Klassiker, Kultbuch – für Mädchen und Jungen ab 12 Jahren Momo, ein kleines struppiges Mädchen, lebt am Rande einer Großstadt in den Ruinen eines Amphitheaters. Sie besitzt nichts als das, was sie findet oder was man ihr schenkt, und eine außergewöhnliche Gabe: Sie hört Menschen zu und schenkt ihnen Zeit. Doch eines Tages rückt das gespenstische Heer der grauen Herren in die Stadt ein.
Erwähnungen (5)
„In der Literatur gibt es das manchmal, dass Menschen ihre Alter ständig ändern. Zum Beispiel im Buch Momo. Da kommt das ja vor, dieser Herr Hora, der ständig sein Alter ändert. Und so ein bisschen kam sie mir auch vor.“
Sabine Rückert beschreibt den Eindruck, den die Angeklagte Sabine H. im Gerichtssaal auf sie machte – eine Frau, die zwischen kindlichem und greisenhaftem Aussehen changierte. Um dieses Phänomen zu veranschaulichen, greift sie auf die Figur des Meister Hora aus Michael Endes 'Momo' zurück, der ebenfalls ständig sein Alter zu wechseln scheint.
„Max und ich waren zwei Menschen, die schon immer, wir haben zum Beispiel in der Musical AG in der fünften und sechsten Klasse, da war ich, in dem einen Stück war ich Momo und sie war Gigi Fremdenführer.“
Hasters erzählt von ihrer Schulzeit, in der sie und ihre Freundin Maxi in der Musical-AG auftraten. Sie spielte die Rolle der Momo aus Michael Endes Roman, ihre Freundin den Gigi Fremdenführer. Die Erwähnung dient als Beispiel für die lange kreative Zusammenarbeit der beiden, die später zum gemeinsamen Podcast führte.
„Die Gagausen als die, die einem die Zeit stehlen oder irgendwie sowas. Aber es gibt wirklich Gagausen.“
Precht greift Lanz' Michael-Ende-Vergleich auf und assoziiert die Gagausen humorvoll mit den Grauen Herren aus Momo, die den Menschen die Zeit stehlen. Die Referenz ist implizit – Precht nennt den Titel nicht, aber das Motiv des Zeitstehlens ist das zentrale Thema von Momo.
„Ich fand Momo, die unendliche Geschichte, alles Lügen. Alles Lügen.“
Jan macht einen Witz über das Versprechen 'keinerlei Lügen' im Abou-Chaker-Buch und zählt scherzhaft Kinderbuchklassiker als Beispiele für 'Lügen' auf
„Aber zum Beispiel bei Momo fand ich das noch, dass es eins war, obwohl es da ja auch schon sehr dominant ist. Aber da fand ich es sehr, dass die Geschichte eigentlich die Ideen auf ideale Weise verkörperte.“
Im Gegensatz zur Unendlichen Geschichte lobt Cornelia Funke Momo als gelungeneres Werk, bei dem Endes philosophische Ideen und die Geschichte noch eine harmonische Einheit bildeten – die Ideen wurden durch die Erzählung ideal verkörpert, statt sie zu dominieren.
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