Min Kamp (Mein Kampf)
Karl Ove Knausgård
Med sjätte delen avslutar Karl Ove Knausgård sin episka autofiktiva roman Min kamp. På ett helt igenom självutlämnande sätt har han blottställt ambitioner och svagheter, osäkerhet och tvivel och inifrån skildrat sina relationer till fru och barn, mor och far, vänner och bekanta. Det är en roman i vilken livet skildras i alla sina nyanser, från de avgörande och upprivande ögonblicken till vardagslivets tillsynes obetydliga detaljer.
Erwähnungen (6)
„Knausgart schon. — Ich hab gesagt, gute Autoren. — Okay, wir fangen jetzt keinen Streit über Herrn Knausgart an.“
Als Thea Dorn behauptet, gute Autoren schrieben niemals eins zu eins über sich selbst, wirft Jochen Wegner Karl Ove Knausgård als Gegenbeispiel ein. Dorn kontert spitz, sie habe von 'guten Autoren' gesprochen — ein Seitenhieb, der für kurze Heiterkeit sorgt, bevor das Thema fallengelassen wird.
„Wenn du wissen willst, wie es ist, Kinder zu haben, weißt du ja schon, aber dann liest du halt Knausgart, habe ich auch super gern gelesen.“
Als Gegenbeispiel zu Caroline Wahl – Knausgård beschreibe Care-Arbeit realistisch und hart, während Wahl romantisiere
„Pass auf. Das eine ist, du liest Knausgard um, für mich war Knausgard lesen therapeutisch, weil ich meine Welt abgebildet gesehen habe, so wie sie hart ist, mit allem. Punkt. So, deswegen lese ich Knausgart.“
Nina Pauer nutzt Knausgård als Kontrastfolie zu Caroline Wahls Büchern. Während sie Knausgård liest, um die harte Realität abgebildet zu sehen, bietet Wahl etwas anderes – eine Art therapeutische Flucht. Knausgård steht hier für eine ungeschönte, existenzielle Literatur im Gegensatz zur tröstenden Wirkung der diskutierten Romane.
„Naja, ich würde sagen, es gibt schon die Literatur, die sich mit diesen Dingen beschäftigt. Also beispielsweise in sehr, sehr dicken Bänden von Karl-Ove Knausgart.“
Adam Soboczynski erwähnt Knausgårds mehrbändiges Werk als Beispiel für Literatur, die sich mit den banalen Momenten des Alltags beschäftigt – dem Haarewaschen, den Toilettengängen. Iris Radisch bestätigt, dass Knausgård darin eine Ausnahmeerscheinung sei.
„Er hat, wissen Sie, sein Werk einen Roman genannt, aber tatsächlich ist es eine sehr lange und ausführliche Autobiografie. Sehr detailliert und wirklich wunderbar.“
Jochen Wegner fragt Boyle, warum er nicht wie Knausgård über sein eigenes Leben schreibe. Boyle beschreibt Knausgårds Werk als eine als Roman bezeichnete, aber eigentlich sehr lange und detaillierte Autobiografie, die er als wunderbar anerkennt, aber für sich selbst einen anderen Ansatz bevorzugt.
„Und trotzdem, es öffnet sich wie so ein Tor. Und dann ist man, während man das liest, ist man eben in der Welt von dir, von Annie Arnaud oder Knausgart und auch in seiner eigenen Geschichte.“
Matze Hielscher nennt Knausgård neben Annie Ernaux als Beispiel für autobiografisches Schreiben, das beim Leser einen Resonanzraum zum eigenen Leben öffnet. Kein konkreter Titel wird genannt, die Referenz zielt auf Knausgårds autobiografischen Romanzyklus.
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