Metamorphosen
Ovid
Ovid: Metamorphosen Entstanden um 2–8 n. Chr. Der Text folgt der Übersetzung von Reinhart Suchier. Vollständige Neuausgabe mit einer Biographie des Autors. Herausgegeben von Karl-Maria Guth. Berlin 2016. Textgrundlage sind die Ausgaben: [Ovidius Naso, Publius]: Ovids Metamorphosen. 3 Bde., Über, Üs. v. Reinhart Suchier, 5. Aufl. (Bd 2: 6. Aufl.), Berlin: Langenscheidtsche Verlgasbuchhandlung, [um 1911–1916] [Ovidius Naso, Publius]: Ovids Metamorphosen. 3 Bde., Übers. v. Reinhart Suchier, 5.
Erwähnungen (3)
„Ich weiß aus Schulzeiten, als wir, keine Ahnung, in der 10. Klasse oder so, Ovid's Metamorphose im Lateinunterricht übersetzen mussten, dass ich mich aufregte über die letzten Verse von Ovid's Metamorphosen.“
Mangold erinnert sich an seine Schulzeit, als er Ovids Metamorphosen im Lateinunterricht übersetzte. Er zitiert ausführlich die berühmten Schlussverse, in denen Ovid prophezeit, sein Werk werde ewig bestehen – eine Behauptung, die Mangold als Schüler frech und arrogant fand, deren Wahrheit er aber anerkennen musste, da das Werk tatsächlich 2000 Jahre überdauert hat.
„Der schreibt die berühmten Metamorphosen, was eine Gesamtschau des antiken mythologischen Erzählkosmoses ist und da wird eben auch die Geschichte von Narzis und Echo erzählt.“
Ijoma Mangold verweist auf Ovids Metamorphosen als die literarische Hauptquelle des Narziss-Mythos. Er erklärt, dass der Mythos zwar mündlich überliefert wurde, aber Ovid die prägendste schriftliche Fassung verfasst hat. Daraus entwickelt sich ein längerer Exkurs über die Originalerzählung von Narziss und Echo.
„Letztlich könnte man sagen, meine Vermutung ist ja, dass ein ganz anderes lateinisches Werk im Hintergrund steht dieses ganzen Buchs. Das ist in Wahrheit Ovid's Metamorphose. Warum? Ja, weil es um die Verwandlung geht dieser Figuren.“
Im Gespräch über den zuvor besprochenen Roman vermutet der Sprecher, dass Ovids Metamorphosen das eigentliche Referenzwerk im Hintergrund des gesamten Buches sind. Die Verwandlungsthematik – verschiedene Ich-Erzählerinnen, die ineinander übergehen und sich in andere Figuren und sogar in die Antike hinein verwandeln – spiegele Ovids Grundmotiv wider.
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