Menschen am Sonntag
Robert Siodmak, Billy Wilder
Berlin 1930. Dem hektischen Treiben von Menschen, Autos, S-Bahn, Bus und Straßenbahn entfliehen fünf Freunde auf einem Sonntagsausflug an einen See. Der semi-dokumentarische Stummfilm schildert das Leben junger Menschen in der Metropole Berlin Ende und zeigt Aufnahmen der noch unzerstörten Hauptstadt in sommerlicher Wochenendstimmung. Es ist das erste Werk des späteren Oscarpreisträger Billy Wilder und einer der ersten Independentfilme.
Erwähnungen (3)
„Aber war dann in Berlin, hat hier Menschen am Sonntag gemacht, auch ein toller Film. Und hat eigentlich innerlich immer nur auf Amerika gewartet.“
Im Vergleich zu Pabst nennt Kehlmann Billy Wilder als Gegenbeispiel eines Emigranten, der Hollywood-Erfolg hatte. Wilder wird als jemand beschrieben, der schon vor seiner Ankunft in den USA innerlich Amerikaner war – und dessen Berliner Film Menschen am Sonntag nur eine Zwischenstation war.
„Dieses Dogma war ja dann auch nicht neu, das war ja dann auch sozusagen... Gab es ja schon bei der Nouvelle Vague und ganz am Anfang ja auch in Deutschland schon mit Menschen am Sonntag.“
Menschen am Sonntag wird als historischer Vorläufer des Dogma-Stils erwähnt – der Sprecher zeigt, dass das Konzept einer radikal reduzierten Filmsprache schon in der deutschen Filmgeschichte der späten 1920er existierte.
„Genau, vor allem Menschen am Sonntag habe ich immer wieder, immer wieder gezeigt. Und die wollten einfach nur Heimat sehen.“
Dörrie erzählt von ihrem Job als Filmvorführerin im Goethe-Institut in New York, gegenüber dem Metropolitan Museum. Sie zeigte dort alte deutsche Filme für deutsch-jüdische Emigranten, die nicht wegen der Filme kamen, sondern um ihre verlorene Heimat Berlin auf der Leinwand wiederzusehen.
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