Meister und Margarita
Michail Bulgakow
Der Teufel persönlich stürzt Moskau in ein Chaos aus Hypnose, Spuk und Zerstörung. Die Heimsuchung für Heuchelei und Korruption trifft alle – ausgenommen zwei Gerechte ... Bulgakows Hauptwerk ist, in der Tradition von Goethes „Faust“, Dostojewskis „Die Brüder Karamasow“ und Thomas Manns „Doktor Faustus“ längst ein Klassiker der literarischen Moderne.
Erwähnungen (4)
„wo dieser wunderbare Roman von Bugakov beginnt“
Baum vergleicht die große Moskauer Wohnung seiner Großeltern mit dem Schauplatz von Bulgakows Roman
„Mein Lieblingsort sind die Patriarchenteiche. Warum? Einfach eine sehr schöne Gegend. Da haben meine Großeltern dann gewohnt. Und der Roman Meister Margareta von Burgakow beginnt da.“
Auf die Frage nach seinem Lieblingsort in Moskau nennt Baum die Patriarchenteiche. Neben der persönlichen Verbindung – dort wohnten seine Großeltern – verknüpft er den Ort mit dem berühmten Roman von Bulgakow, dessen Handlung dort beginnt. Die Erwähnung unterstreicht seine tiefe kulturelle Verbundenheit mit Russland.
„Wir kommen zu sprechen auf Michael Bulgakovs Roman Meister und Margarita. Ja, das ist ein großer Klassiker, geschrieben worden 1928 bis 1940. Ich habe den ausgesucht aus einem ganz bestimmten Grund, weil gerade eine wahnsinnig interessante Verfilmung im Kino läuft.“
Der 'Klassiker' der Episode. Der Sprecher stellt Bulgakovs Meister und Margarita als einen der wichtigsten und mythenbesetztesten modernen Romane der Sowjetunion vor. Anlass ist eine aktuelle Verfilmung. Das Gespräch dreht sich um den Teufel Woland, der die stalinistische Ordnung durcheinanderbringt, und die Modernität des Romans im Vergleich zu Thomas Manns Dr. Faustus.
„Für mich war die Lektüre vor allen Dingen jetzt in der neuen Übersetzung von Alexander Nitzberg, die ja erst hatten. Aber das finde ich wirklich eine Übersetzung, die aufsehenerregend ist. Auch jetzt hier rausgegeben als Taschenbuch mit einem schönen Nachwort von Felicitas Hoppe.“
Alexander Cammann hebt die Neuübersetzung von Alexander Nitzberg als besonders aufsehenerregend hervor. Nitzberg wähle konsequent die direkte Rede statt der indirekten, was stilistisch den Leser mitten in die Köpfe der verunsicherten Figuren versetzt und ein 'satirisches Feuerwerk' erzeuge. Das Taschenbuch enthält ein Nachwort von Felicitas Hoppe.
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