Mein Sylt
Fritz J. Raddatz
"Wie hier der Himmel aufgerissen wird, schweigend und zerspleißend zugleich wie Seide, wenn die Vögel im Naturschutzgebiet des Rantumer Beckens ihn schneiden: das gibt es nur hier." Fritz J. Raddatz ist diesem Ort verfallen: Mein Sylt ist die Liebeserklärung des leidenschaftlichen Unruhestifters an seine Insel, die ihm ein sich ständig erneuerndes Wunder ist – ebenso theatralisch und rauschhaft wie einsam, verwunschen und giftig. Fritz J.
Erwähnungen (1)
„Uns fiel auch Fritz Radatz, der in den 70ern und 80ern Feuilleton schimpft der Zeit war. Und auch der, der dort begraben liegt, der hat ein Buch geschrieben, Mein Sylt, und da hat man so dieses hymnische Besingen der Natur, was auch auf jeden Fall als Sylt-Säule oder Basis dieser Insel und die wirklich große Liebe von so vielen Leuten dieser Insel ist.“
Nina Pauer erwähnt Fritz J. Raddatz' Buch 'Mein Sylt' als Beispiel für die hymnische, naturverliebte Seite der Sylt-Rezeption. Raddatz, der langjährige Feuilletonchef der ZEIT, liegt auf Sylt begraben. Pauer zitiert eine Passage über den Himmel und die Vögel im Rantumer Becken, um zu zeigen, dass die Natursehnsucht eine fundamentale Säule des Sylt-Mythos ist.
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