Buch

Max und Moritz

Wilhelm Busch

Max und Moritz – Eine Bubengeschichte in sieben Streichen ist eine Bildergeschichte des deutschen humoristischen Dichters und Zeichners Wilhelm Busch. Sie wurde Ende Oktober 1865 erstveröffentlicht und zählt damit zum Frühwerk von Wilhelm Busch. Im Handlungsgefüge weist sie auffällige Gesetzmäßigkeiten und Grundmuster inhaltlicher, stilistischer und wirkungsästhetischer Art auf, die sich auch in den späteren Arbeiten von Wilhelm Busch wiederholen.

Max und Moritz

Erwähnungen (5)

ZEIT Verbrechen
🗣 Thomas Melzer referenziert bei ⏱ 00:33:26
„Andreas, ich stelle mir die so ein bisschen vor wie aus Wilhelm Busch. So Wilhelm Busch-Figuren habe ich da vor Augen, wenn ich an dieses Paar denke. Trifft das die Sache, Thomas? — Das könnte man sich vorstellen, ja. Also Max und Moritz sind da nicht weit.“

Sabine Rückert und Thomas Melzer vergleichen das Ehepaar Böhm mit Figuren aus Wilhelm Buschs Bildgeschichten. Rückert hat bei der Vorstellung des komplementären Betrüger-Ehepaars sofort Wilhelm-Busch-Figuren vor Augen, und Melzer bestätigt den Vergleich mit einem konkreten Verweis auf Max und Moritz — als Sinnbild für das schelmische, skrupellose Zusammenspiel der beiden.

Alles gesagt?
🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 03:07:02
„Max oder Moritz? Moritz.“

Die Figuren aus Wilhelm Buschs Bildergeschichte werden im Schnellspiel gegenübergestellt. Maria wählt Moritz.

Alles gesagt?
🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 03:14:06
„Uwe Peter oder Max und Moritz? Max und Moritz.“

Im A-oder-B-Spiel als Begriffspaar genannt, Strack-Zimmermann wählt Max und Moritz

Lanz & Precht
🗣 Richard David Precht referenziert bei ⏱ 00:32:22
„Weil da so dargestellt, Fritze Merz klingt so, als wäre er so von Willem Busch, so wie der Schneider Böck oder so, so ein bisschen albern und hemdsärmlich.“

Im Kontext der Diskussion über Respekt in der politischen Auseinandersetzung vergleicht Precht Olaf Scholz' Verniedlichung von Friedrich Merz zu 'Fritze Merz' mit einer Wilhelm-Busch-Figur. Der Schneider Böck aus 'Max und Moritz' dient als Beispiel für etwas Albernes und Hemdsärmeliges.

Hotel Matze
🗣 Ferdinand von Schirach erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:22:42
„Auf dem Weg hierher habe ich telefoniert mit einem Freund, ich weiß nicht, wie wir da drauf gekommen sind, und der erzählte mir die ganze Max-und-Moritz-Geschichte. Ach ja, wir haben darüber gesprochen, dass ich jetzt zu Ihnen fahre wegen des Kinderbuchs.“

Ferdinand von Schirach erzählt, wie sein Freund ihm auf dem Weg zum Interview die ganze Max-und-Moritz-Geschichte nacherzählte – als Beispiel dafür, wie man im Alltag Geschichten erlebt, wenn man offen und neugierig ist. Die Anekdote illustriert seine These, dass gutes Erzählen eine Kunst ist, die im Alltag immer seltener wird.

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