Marseille 1940
Uwe Wittstock
Juni 1940: Hitlers Wehrmacht hat Frankreich besiegt. Die Gestapo fahndet nach Heinrich Mann und Franz Werfel, nach Hannah Arendt, Lion Feuchtwanger und unzähligen anderen, die seit 1933 in Frankreich Asyl gefunden haben. Derweil kommt der Amerikaner Varian Fry nach Marseille, um so viele von ihnen wie möglich zu retten. Uwe Wittstock erzählt die aufwühlende Geschichte ihrer Flucht unter tödlichen Gefahren.
Erwähnungen (2)
„Wittstock schafft es auch diese Personen natürlich enorm zu zeigen. Also Varian Frey wird eben geschildert in seiner Aktivität. Dann gibt es tolle Figuren wie der in Albert O. Hirschmann, der später einer der ganz großen Soziologen werden wird in Amerika.“
Cammann bespricht ausführlich Wittstocks Buch über die Rettungsaktionen von Varian Fry im besetzten Frankreich 1940. Er lobt das breite Panorama bekannter Persönlichkeiten – von Hannah Arendt über Alma Mahler-Werfel bis Heinrich Mann – deren Fluchtgeschichten spannend wie ein Thriller miteinander verschränkt erzählt werden. Das Buch verbindet biografische Tiefe mit historischer Aufklärung über die restriktive US-Einwanderungspolitik jener Zeit.
„Oder von Uwe Wittstock, Marseille 1940. Darüber haben wir auch eine Folge gemacht, da kann man nochmal reinhören, für die Welt der Literatur.“
Erwähnt als Vergleichswerk für das episodisch-szenische Erzählverfahren, das auch Konstantin Richter in '300 Männer' verwendet. Beckers verweist darauf, dass der Podcast bereits eine eigene Folge über dieses Buch gemacht hat, das die Literaturszene im Exil-Marseille schildert.
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