Macht und Gewalt
Hannah Arendt
Macht und Gewalt ist eine Studie der politischen Theoretikerin Hannah Arendt, erstmals veröffentlicht unter dem Titel On Violence 1970 gleichzeitig in den USA und Großbritannien. Sie hatte im Sommer 1968 begonnen diesen Essay auszuarbeiten. Auch die deutsche Fassung erschien 1970. Es handelt sich um eine Auseinandersetzung mit damals aktuellen Texten und Praktiken der Studentenbewegung (bis einschließlich 1969), vor allem in Frankreich, der Bundesrepublik Deutschland und in den USA hinsichtlich ...
Erwähnungen (1)
„Was ich unter Freiheit verstehe, in dem Sinn, der Sinn von Politik ist Freiheit, dass Bürger sich hinter einer Idee versammeln und handeln. Und das ist jetzt natürlich nicht Kretschmann, das ist Hannah Arendt. Und dann entsteht Macht.“
Kretschmann referiert ausführlich Hannah Arendts Unterscheidung zwischen Macht und Gewalt: Macht entsteht nur, wenn freie Menschen sich zusammenschließen und gemeinsam handeln, während Gewalt das Ende von Macht bedeutet. Er kontrastiert Arendts Machtbegriff explizit mit dem von Max Weber und nutzt ihn als philosophisches Fundament seines eigenen Politikverständnisses. Die Diskussion erstreckt sich über mehrere Minuten und bildet das intellektuelle Herzstück des Gesprächs.
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