Lumpen-Pazifismus
Sascha Lobo
Die Kolumne kritisiert einen „Lumpen-Pazifismus", der unter dem Deckmantel von Friedensbewegung Putins Aggression im Ukraine-Krieg ignoriert oder verharmlost. Der Autor unterscheidet zwischen aufrichtigem Pazifismus und einer selbstgerechten Haltung, die Putins Ziele unfreiwillig unterstützt. Die Kritik richtet sich auch gegen politische Vertreter dieser Ansicht, besonders in der SPD.
Erwähnungen (1)
„Ich glaube, dass sich in den Pazifismus hinein, jetzt speziell in diesem Russland-Kontext etwas geschlichen hat, was ich Lumpen-Pazifismus genannt habe in einer Kolumne. Schön in die Fresse bekommen dafür und zwar von genau den richtigen Leuten.“
Sascha Lobo verweist auf seine eigene SPIEGEL-Kolumne, in der er den Begriff 'Lumpen-Pazifismus' geprägt hat. Er beschreibt, wie die Kolumne heftige Reaktionen auslöste – insbesondere von Putin-Propagandisten –, und unterscheidet darin aufrechten Pazifismus von einer Haltung, die Augen vor Putins Aggression verschließt.
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