Lichtspiele
Daniel Kehlmann
Einer der Größten des Kinos, vielleicht der größte Regisseur seiner Epoche: Zur Machtergreifung dreht G. W. Pabst in Frankreich; vor den Gräueln des neuen Deutschlands flieht er nach Hollywood. Aber unter der blendenden Sonne Kaliforniens sieht der weltberühmte Regisseur mit einem Mal aus wie ein Zwerg. Nicht einmal Greta Garbo, die er unsterblich gemacht hat, kann ihm helfen. Und so findet Pabst sich, fast wie ohne eigenes Zutun, in seiner Heimat Österreich wieder, die nun Ostmark heißt.
Erwähnungen (1)
„Es erinnert mich an den schönen neuen Roman von Daniel Kehlmann, Lichtspiele, der ja ein historischer Roman ist und von einem bedeutenden Filmregisseur handelt. Der muss emigrieren 1933 nach Amerika und hofft auf eine Karriere in Hollywood und kann mit den Sprachliniencodes noch gar nicht umgehen.“
Ijoma Mangold bringt Kehlmanns Roman als Illustration für das Thema Feedforward vs. Feedback ein. Die Romanfigur – ein deutscher Filmregisseur, der 1933 nach Hollywood emigriert – versteht die amerikanischen Höflichkeitscodes nicht und deutet überschwängliches Lob fälschlich als echte Begeisterung. Mangold nutzt das als literarisches Beispiel für kulturelle Kommunikationsunterschiede.
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