Buch

La Distinction (Die feinen Unterschiede)

Pierre Bourdieu

Wie vollzieht sich eine symbolische Revolution? Wann hat sie Erfolg? Am Beispiel des Begründers der modernen Malerei, Édouard Manet, geht Pierre Bourdieu diesen Fragen in seinen bahnbrechenden Vorlesungen am Collège de France aus den Jahren 1998 bis 2000 nach. Bourdieu situiert Manets Malerei in der Krise der Kunst Mitte des 19. Jahrhunderts. Manet bricht mit den Regeln der akademischen Malerei und revolutioniert die gesamte ästhetische Ordnung.

La Distinction (Die feinen Unterschiede)

Erwähnungen (1)

Alles gesagt?
🗣 Kim de l'Horizon referenziert bei ⏱ 03:28:00
„Also nicht ich, aber Bourdieu sagt ja, dass, also Geschmack gibt's eigentlich nicht. Also ich, mein Geschmack ist das und das und ich trage eben nur noch Brillen aus Holz oder so, keine Ahnung, das ist jetzt mein Geschmack.“

Als das Gespräch auf Klasse und Geschmack kommt, verweist Kim de l'Horizon auf Bourdieus zentrale These, dass individueller Geschmack keine persönliche Eigenschaft ist, sondern Ausdruck von Klassenzugehörigkeit. Kim betont, dass viele Menschen immer noch glauben, ihr Geschmack sei Ausdruck ihrer ureigenen Individualität, obwohl er klassenbedingt sei.

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Über das Fernsehen (dt. 1998) ist ein Buch des französischen Soziologen Pierre Bourdieu, das zuerst 1996 in Frankreich unter dem Titel Sur la télévision erschienen ist. Die kleine Schrift enthält, in essayhafter und mitunter polemischer Form, eine Untersuchung des journalistischen Feldes und entstand aus zwei Vorträgen Bourdieus im Fernsehen Sur la télévision und Le champ journalistique. Diese gehörten zu einer Reihe von Vorlesungen, die Bourdieu am Collège de France gehalten hatte.

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