La Défaite de l'Occident
Emmanuel Todd
L’implosion de l’URSS a remis l’histoire en mouvement. Elle avait plongé la Russie dans une crise violente. Elle avait surtout créé un vide planétaire qui a aspiré l’Amérique, pourtant elle-même en crise dès 1980. Un mouvement paradoxal s’est alors déclenché : l’expansion conquérante d’un Occident qui dépérissait en son cœur.
Erwähnungen (2)
„Ich habe vor einiger Zeit in dem letzten Buch von Emmanuel Todd gelesen. Das ist ein französischer Historiker, sehr interessanter Mann, der, ich glaube, schon Mitte der 70er Jahre, Anthropologe auch, der hat sehr präzise damals den Zusammenbruch der Sowjetunion vorausgesagt. Und eine der Thesen in diesem Buch ist, dass der Westen unwiederbringlich und unwiderruflich im Niedergang begriffen ist.“
Lanz stellt Todds zentrale These vor: Der Niedergang des Westens hängt mit dem Verschwinden des amerikanischen Protestantismus zusammen. Todd sieht sein Buch als Fortsetzung von Max Webers Arbeit und argumentiert, dass der Protestantismus Bildung, Alphabetisierung und Arbeitsmoral hervorgebracht hat – und mit seinem Verschwinden auch diese Grundlagen erodieren.
„Und ich erinnere mich an Emmanuel Todd, glaube ich war es, Franzose, Historiker, der gesagt hat, es ist ein gut gehütetes Geheimnis der Globalisierung, dass insbesondere die Mittelschicht im Westen längst dabei ist, vollkommen unter die Räder zu kommen.“
Lanz zitiert den französischen Historiker Emmanuel Todd, um seine These zu untermauern, dass die Deindustrialisierung und die Globalisierung insbesondere die westliche Mittelschicht getroffen haben. Todd wird als Stimme herangezogen, die früh auf die Verlierer der Globalisierung hingewiesen hat. Die genaue Werkzuordnung bleibt im Gespräch vage.
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