Künstliche Intelligenz und der Sinn des Lebens
Richard David Precht
Richard David Precht beschäftigt sich mit den wichtigsten Fragen rund um das Thema »Künstliche Intelligenz« – und bezieht dabei auch die tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen durch die aktuelle Krise mit ein. Während die drohende Klimakatastrophe und der enorme Ressourcenverbrauch der Menschheit den Planeten zerstört, machen sich Informatiker und Ingenieure daran, die Entwicklung einer Künstlichen Intelligenz voranzutreiben, die alles das können soll, was wir Menschen auch können – nur...
Erwähnungen (6)
„Und ich muss sagen, ich habe das in meinem Buch über künstliche Intelligenz versucht auseinanderzunehmen, weil er ist ja jetzt wie ein Befürworter dessen, möglichst viel KI in Kriegsgeräte einzubauen, dass natürlich Kriege, bei denen kein Mensch zu Schaden kommt, ihren Zweck verfehlen.“
Precht verweist auf sein eigenes Buch, in dem er Stuart Russells Idee widerlegt, Kriege könnten durch KI-gesteuerte Kampfroboter ‚menschenlos' geführt werden. Precht argumentiert, dass solche Waffen vor allem gegen Länder ohne vergleichbare Technik eingesetzt würden und Kriege ohne menschliche Opfer ihren Zweck verfehlten.
„Also die gleiche Diskussion, als ich das Buch über künstliche Intelligenz geschrieben habe. Also vor drei, vier Jahren. Das Buch schrieb künstliche Intelligenz und der Sinn des Lebens. Da gab es Chat-GPT in dieser Form noch nicht, aber Watson.“
Precht verweist auf sein eigenes Buch, in dem er bereits vor Jahren die Frage behandelt hat, ob KI Juristen ersetzen wird. Er zieht eine Parallele zwischen der damaligen Diskussion um IBM Watson und der aktuellen Debatte um ChatGPT und argumentiert, dass die prophezeiten Umwälzungen bisher nicht eingetreten sind.
„Ja, das ist ein Thema, ich habe ja auch mal ein Buch über künstliche Intelligenz geschrieben vor drei, vier Jahren und ich bin mir einig mit vielen anderen Menschen, die sich darüber Gedanken gemacht haben, Ethikern, die über Computer nachdenken, über künstliche Intelligenz.“
Precht verweist auf sein eigenes Buch über künstliche Intelligenz, um seine Forderung nach ethischen Grenzen für KI-Entscheidungen zu untermauern. Er argumentiert, dass KI niemals über menschlichen Lebenswert urteilen oder schicksalhafte Entscheidungen für Menschen treffen sollte.
„Ich habe ja ein Buch über künstliche Intelligenz geschrieben und meine These darin war ja, künstliche Intelligenz darf keine Entscheidung über menschliches Leben und menschliche Lebensschicksale fällen. Das ist die rote Linie. So und damit war natürlich für mich auch klar, keine Verwendung von KI im militärischen Bereich.“
Precht verweist auf sein eigenes KI-Buch, um seine zentrale These in die Diskussion einzubringen: Künstliche Intelligenz dürfe keine Entscheidungen über Leben und Tod treffen. Er kontrastiert diese Position mit der neuen Realität seit dem Ukraine-Krieg, in dem genau diese rote Linie zunehmend überschritten wird, weil die Logik des Wettrüstens greift.
„Und ein Thema, mit dem ich mich ja auch beschäftigt habe in meinem Buch über künstliche Intelligenz.“
Im Gespräch über Neuralink und die Verknüpfung von Mensch und Maschine verweist Precht auf sein eigenes Buch über künstliche Intelligenz. Er argumentiert, dass ihm die Brain-Computer-Interface-Fantasien wenig Angst machten, da die Komplexität des Gehirns auf absehbare Zeit keine sinnvollen Ergebnisse erwarten lasse – ein Thema, das er in diesem Buch ausführlich behandelt habe.
„Weil ich habe in meinem Buch über künstliche Intelligenz geschrieben, der Weltraum des Menschen ist die Erde.“
Precht zitiert aus seinem eigenen Buch über KI, um zu argumentieren, dass die Erde die einzige artgerechte Umgebung des Menschen ist
Ähnliche Medien
Wer bin ich – und wenn ja, wie viele?
Richard David Precht
Der große Bestseller in neuer Ausgabe! Bücher über Philosophie gibt es viele. Aber Richard David Prechts Buch ist anders als alle anderen. Denn es gibt bisher keines, das den Leser so umfassend und kompetent – und unter Berücksichtigung naturwissenschaftlicher Erkenntnisse – an die großen philosophischen Fragen des Lebens herangeführt hätte: Was ist Wahrheit? Woher weiß ich, wer ich bin? Was darf die Hirnforschung? Prechts Buch schlägt einen weiten Bogen über die verschiedenen Disziplinen und is...
Freiheit für alle: Das Ende der Arbeit wie wir sie kannten
Richard David Precht
Wie werden wir in Zukunft arbeiten? Und warum eigentlich? Nichts, was die Arbeit anbelangt, ist heute mehr selbstverständlich. Das zweite Maschinenzeitalter selbstlernender Computer und Roboter revolutioniert unseren Arbeitsmarkt. Es definiert neu was »Arbeit« ist, und wozu wir eigentlich noch arbeiten. Schon seit einiger Zeit arbeiten wir in den westlichen Industrieländern nicht mehr, um unsere Existenz zu sichern. Wir arbeiten, um zur Erwerbsarbeitsgesellschaft dazuzugehören.
Von der Pflicht. Eine Betrachtung
Richard David Precht
Richard David Precht fragt in seinem Buch, das während der Covid-19-Pandemie entstand: Was schulden wir einander? Während die meisten Menschen Empathie mit den Schwachen zeigten, entpflichteten sich andere im Namen der Freiheit. Ein philosophischer Appell an Verantwortung und Gemeinsinn.
Liebe. Ein unordentliches Gefühl
Richard David Precht
Das unverzichtbare Buch für alle, die Ratgebern misstrauen und trotzdem endlich wissen wollen, was es mit der Liebe auf sich hat Die Liebe bewegt uns wie nichts anderes, sie vermag unser Leben auf den Kopf zu stellen und jegliche Ordnung zu Fall zu bringen. Dennoch wissen wir gar nicht so genau, was sie ist – die Liebe. Der Bestsellerautor Richard David Precht bringt Ordnung in dieses unordentlichste der Gefühle.