Kommentar zu Hiob
Jürgen Ebach
Gelesenes und Aufgelesenes – die Bibel als Weltliteratur - Ein unterhaltsam-intelligentes Geschenk für Bibelliebhaber - Eine Überraschung für diejenigen, die das Buch der Bücher noch nicht kennen - Liebevoll und wertig ausgestattet »Schrift-Stücke« – diese doppeldeutige Überschrift zeigt an, worum es geht: Stücke und Stückchen aus und rund um die Bibel, als da sind Fundstücke, Schmuckstücke, Bruchstücke, gute, komische, sonderbare, ausgelesene sowie übersehene Stücke.
Erwähnungen (1)
„Es gibt also einen wunderbaren Theologen, der einen Kommentar zu Hiob geschrieben hat, das ist der Jürgen Ebach, der sagt, dieses ganze Retundante, dieses sich immer wieder wiederholende, sich auch dann wieder widersprechende und das, was einen dann beim Lesen fasziniert und nervt gleichzeitig, das hängt damit zusammen, dass du gezwungen bist, mit dem Hiob den ganzen Weg zu gehen.“
Johanna Haberer zitiert den Theologen Jürgen Ebach, um die auffällige Redundanz des Buches Hiob zu erklären. Ebachs These: Die endlosen Wiederholungen und Widersprüche in den 42 Kapiteln sind bewusst gesetzt – sie zwingen den Leser, den langen Leidensweg mitzugehen, statt das Leid in wenigen Sätzen abzuhandeln.
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