Kolumne über Bärbel Schäfer
Maxim Biller
Die Kolumne „Bärbel Schäfer" ist Teil des Sammelbands „100 Zeilen Hass" und setzt sich kritisch mit der Moderatorin und ihrem Image als Prototypin der Nachmittags-Talkshow auseinander. Der Autor Biller zögerte zunächst, die kritische Kolumne aufzunehmen, da sie harte Vorwürfe enthält, reflektiert aber die grundsätzliche Ambivalenz zwischen beruflichem Erfolg im Fernsehen und der damit verbundenen öffentlichen Kritik.
Erwähnungen (1)
„Da war eine Kolumne über Bärbel Schäfer. Und da habe ich gedacht, hat sie es wirklich in der Härte verdient? Und dann habe ich mir gesagt, und das ist, glaube ich, unser aller Problem, wir sind irgendwie durch unseren Beruf öffentliche Personen geworden.“
Beim Zusammenstellen des Sammelbands '100 Zeilen Hass' war die Kolumne über Bärbel Schäfer die einzige, bei der Biller zögerte. Er hatte sie als Prototyp der Nachmittags-Talkshow-Moderatorin kritisiert, die sich für das Format verkauft. Trotz des Zögerns nahm er sie in das Buch auf.
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