Kalte Feier. Wie Weihnachten in den Norden umzog
Jens Jessen
Der Artikel behandelt die kulturgeschichtliche Verschiebung von Weihnachten vom Mittelmeerraum in den Norden Europas. Jens Jessen argumentiert ironisch, wie sich ursprünglich mediterrane Traditionen mit skandinavischen Bräuchen vermischten und das moderne Weihnachtsbild geprägt haben. Der Text kritisiert sarkastisch diese kulturelle Neuinterpretation, die nordische Elemente wie Rentiere und Schnee mit der biblischen Geschichte verband, obwohl diese geografisch und klimatisch ursprünglich nicht dorthin gehören.
Erwähnungen (1)
„Ich würde vielleicht nochmal eine andere, keine Stelle, aber etwas zitieren und zwar von unserem Kollegen Jens Jessen von, ich glaube, Schon nach einigen Jahren hat er im Feldhorn zu Weihnachten geschrieben. Da schließt sich der Kreis zu der Wichtelei und so. Der Titel war schon so schön, kalte Feier, wie Weihnachten in den Norden umzog.“
Nina Pauer zitiert ausführlich aus einem Text ihres ZEIT-Kollegen Jens Jessen, der sarkastisch über die Skandinavisierung eines ursprünglich mediterranen Heilsgeschehens schreibt. Sie liest mehrere Passagen vor, in denen Jessen die absurde Vermischung von biblischer Erzählung mit nordischem Brauchtum, Rentieren und Coca-Cola-Weihnachtsmann anprangert. Der Text wird zum Ausgangspunkt einer Diskussion über kulturelle Aneignung und die Entstehung von Weihnachtstraditionen.
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