Johannespassion
Johann Sebastian Bach
Johann Sebastian Bachs Johannespassion ist eines der bedeutendsten Chorwerke der westlichen Klassik. Das Werk basiert auf dem Johannesevangelium und enthält nachweislich anti-jüdische Passagen, die bis heute kontrovers diskutiert werden. Für viele Menschen ist die Johannespassion ihre erste Begegnung mit diesen problematischen Textstellen, da das Werk regelmäßig aufgeführt wird.
Erwähnungen (2)
„Dieses Johannesevangelium ist bekannt, vor allem für die Leute, die auch mal die Johannespassion gehört haben, dass da massiv anti-jüdische und antisemitische Passagen drin sind.“
Johanna Haberer erwähnt die Johannespassion beiläufig, um darauf hinzuweisen, dass vielen Menschen die anti-jüdischen Passagen des Johannesevangeliums aus diesem musikalischen Werk bekannt sind.
„Ich würde gerne mit dir vor Weihnachten ins Weihnachtsoratorium und vor Ostern in die Johannispassion gehen.“
Ebenfalls aus der vorgelesenen Romanpassage: Der sterbende Vater wünscht sich, mit seinem Sohn vor Ostern die Johannespassion zu besuchen. Zusammen mit dem Weihnachtsoratorium steht das Werk für die kulturelle Kraft der christlichen Tradition, die der Protagonist als Schönheit empfindet, auch ohne an Gott zu glauben.
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