Jeder Mensch
Ferdinand von Schirach
Jeder Mensch hat das Recht ... Mit der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung 1776 und der Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte 1789 in Frankreich wurden die Grundsteine für unsere moderne Gesellschaft gelegt, für unsere Freiheit und unsere unveräußerlichen Rechte. Das Erstaunliche an diesen Deklarationen ist, dass sie nicht die Wirklichkeit widerspiegelten. Die großen Manifeste der Menschheit verlangten eine Ordnung der Gesellschaft, die es noch nicht gab. Es waren Utopien.
Erwähnungen (2)
„Ich fand die Idee, ich glaube die war von Schirach und Precht. Schirach hat glaube ich gesagt, jeder Bundeskanzler, Bundeskanzlerin hat drei Gesetze. Kanzlergesetze, durchgedrückt. Die werden vorher geprüft natürlich und die darf er oder sie dann auf jeden Fall umsetzen.“
Im Gespräch über politische Reformen erwähnt Matze Hielscher die Idee von Ferdinand von Schirach, dass Kanzler drei Gesetze ohne Kompromisse durchsetzen dürfen sollten. Die Vorschläge – Kanzlergesetze, Amtszeitbegrenzung und gebündelte Landtagswahlen – stammen aus Schirachs verfassungspolitischem Werk. Lobrecht greift die Idee begeistert auf und diskutiert besonders die Amtszeitbegrenzung als Mittel gegen permanenten Wahlkampf.
„Sie haben in den letzten Jahren immer wieder Vorschläge gemacht für Gesetzesänderungen. Also ich erinnere mich an jeder Mensch. Zum einen haben wir das letzte Mal hier drüber gesprochen, aber ich erinnere mich auch an eine Sendung, Sie waren bei Karin Miosga im letzten Jahr, da haben Sie auch Vorschläge gemacht.“
Matze Hielscher leitet über zu Schirachs politischen Reformvorschlägen und erinnert dabei an dessen Buch 'Jeder Mensch', in dem Schirach sechs neue Grundrechte für Europa vorschlägt. Das Buch dient als Beispiel dafür, dass Schirach immer wieder konkrete Gesetzesänderungen anregt.
Ähnliche Medien
Regen
Ferdinand von Schirach
Der Nr. 1- SPIEGEL-Bestseller. Eine ebenso mutige wie sehr persönliche Erzählung des internationalen Bestsellerautors. Ein Mann kommt durchnässt aus dem Regen in eine Bar – auf die Bühne – und denkt über Verbrechen und Strafen nach, über das Großartige und das Schreckliche unserer Zeit, über die Würde des Menschen, die Einsamkeit, die Liebe, den Verlust und das Scheitern.
Der stille Freund
Ferdinand von Schirach
Nach »Kaffee und Zigaretten« und »Nachmittage« - neue Erzählungen von Bestsellerautor Ferdinand von Schirach. Ferdinand von Schirach schreibt über die Verletzlichkeit des Menschen, über seine Triumphe und sein Scheitern. Seine Geschichten erzählen von der Gesellschaft, vom Tod und von Verbrechen, von Musik, Film, Malerei und Philosophie. Sie spielen in Berlin, Kapstadt, Rom, Wien und an der Côte d ́Azur.
Verbrechen
Ferdinand von Schirach
Irina und Kalle sehen sich plötzlich gezwungen, ihr zerbrechliches Glück mit allen Mitteln zu verteidigen. Von Doris Dörrie verfilmt und von den Lesern geliebt: Die Kurzgeschichte "Glück" aus dem Weltbestseller "Verbrechen".
Die Fähne (aus: Verbrechen)
Ferdinand von Schirach
Der renommierte Strafverteidiger Ferdinand von Schirach kennt die Brüche der Welt. Der Umgang mit Schuld und Unschuld bestimmt seinen Alltag. Doch was ist Schuld eigentlich? Wer will richten über Täter, die zugleich auch Opfer sind? Mit dem scharfen Blick eines begnadeten Analytikers erzählt Ferdinand von Schirach von menschlichen Dramen und vielfachem Scheitern, von seelischen Abgründen, die sich einer einfachen Bewertung entziehen.