Jahresbericht des Instituts der Feuerwehr Sachsen-Anhalt (Brandversuche und Analyseversuche mit Gaschromatographie)
Klaus Steinbach
Jahresbericht der Feuerwehr Sachsen-Anhalt (2009) mit experimentellen Untersuchungen zur Branderkennung. Feuerwehr-Forscher Klaus Steinbach zeigt durch Brandversuche und Gaschromatographie-Analysen, dass der alleinige Nachweis von MIPK nicht ausreichend ist, um Brennspiritus als Brandbeschleuniger zu identifizieren. Diese Erkenntnis widerlegt fehlerhafte Gutachtenpraxis bei Brandermittlungen und ist bedeutsam für die Justiz.
Erwähnungen (1)
„Ich habe hier einen Jahresbericht des Instituts der Feuerwehr Sachsen-Anhalt. Bei diesem Institut gibt es Klaus Steinbach. Und Klaus Steinbach hat Brandversuche unternommen und Analyseversuche mit Gaschromatographie und Massenspektroskopie. Und hat die Daten zusammengestellt und schreibt in seinen Schlussfolgerungen, der alleinige Nachweis von MIPK ist als nicht ausreichend anzusehen, um einen Brennspiritus als Brandbeschleuniger nachzuweisen.“
Am Ende der Folge ordnet Andreas Sentker den Fall wissenschaftlich ein. Er zitiert aus einem Jahresbericht von 2009, in dem der Feuerwehr-Forscher Klaus Steinbach experimentell belegt, dass der alleinige Nachweis von MIPK nicht ausreicht, um Brennspiritus als Brandbeschleuniger zu identifizieren. Sentker betont, dass diese Erkenntnis die gesamte fehlerhafte Gutachtenpraxis des LKA Berlin nachträglich widerlegt und hofft, dass sie inzwischen in die Ermittlungspraxis eingeflossen ist.
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