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Ist es radikal ...? (Kolumne im SZ Magazin)

Theresa Bücker

Die Kolumnistin kritisiert Armin Laschets Aussage "2015 darf sich nicht wiederholen" als feige, mehrdeutig und ausweichend. Die Warnung entwerte das Engagement der über 50 Prozent der Bevölkerung, die 2015 Flüchtlingen halfen, und bediene stattdessen rassistische Ängste, statt ihnen entgegenzutreten. Sie argumentiert, dass ein künftiger Kanzler oder eine künftige Kanzlerin den Bürgern zutrauen sollte, solidarisch und weltoffen zu sein. Gerade Politiker, die sich auf christliche Werte berufen, sollten sich für die Aufnahme Schutzbedürftiger einsetzen, statt sich abzuschotten und das Land abzuschirmen.

Ist es radikal ...? (Kolumne im SZ Magazin)

Erwähnungen (1)

Die sogenannte Gegenwart
🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 00:19:52
„Man kennt Theresa Bücker vielleicht inzwischen am besten, wenn man sie dann kennt, von ihrer Kolumne in der SZ oder ich glaube auf SZ Magazin Online oder im SZ Brand Kosmos. Dort erzählt sie ja von im weitesten Sinne feministischen und anderen, ich sag mal, emanzipatorischen Ideen. Und diese Kolumne beginnt aber immer mit der Frage, ist es radikal, so zu denken, ist es radikal, das zu tun?“

Lars Weisbrod stellt Theresa Bückers regelmäßige Kolumne im SZ Magazin vor, in der sie scheinbar radikale Vorschläge aus der Lebenswelt unterbreitet – etwa ob es radikal sei, keine Karriere zu machen oder alle Care-Arbeit selbst zu erledigen. Die Kolumne wird als Kontext für Bückers publizistisches Profil herangezogen.

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Die Süddeutsche Zeitung hat aus Teresa Bückers Kolumne »Freie Radikale« einen neuen Podcast entwickelt. Bücker diskutiert darin mit Lara Fritzsche, stellvertretender Chefredakteurin des SZ-Magazins, über gesellschaftliche Themen aus der Kolumne sowie über Leserfragen. Die zweite Folge behandelt alternative Familienmodelle und argumentiert, dass die klassische Kleinfamilie nicht mehr zeitgemäß ist und neue Organisationsformen nötig werden, um Eltern und Kinder zu entlasten. Der Podcast wird jeden Donnerstag um 17 Uhr auf iTunes, Spotify, Deezer und Pocket-Cast veröffentlicht.

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Titanic, British luxury passenger liner that sank on April 14–15, 1912, during its maiden voyage, en route to New York City from Southampton, England, killing about 1,500 people. One of the most famous tragedies in modern history, it inspired numerous works of art and has been the subject of much scholarship.

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Julius Streicher war ein prominenter Nazi-Propagandist und Herausgeber der Hetzschrift "Der Stürmer", die sich durch extreme antisemitische Hetze auszeichnete. Als einer der Angeklagten bei den Nürnberger Prozessen nach dem Zweiten Weltkrieg stand Streicher vor Gericht, da er durch die ideologische Propaganda seines Blattes wesentlich zur Verbreitung des Antisemitismus im Dritten Reich beitrug. Der Artikel dokumentiert anhand der Stadtarchive in der Metropolregion Nürnberg die Geschichte dieser Figur und ihre Bedeutung für die Aufarbeitung der NS-Zeit.

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