Iphigenie auf Tauris
Euripides
Euripides' Tragödie über die Tochter Iphigenie, die zur Opferung vorgesehen ist. Das antike Werk behandelt das Motiv der Tochteropferung, das möglicherweise auch in biblischen Texten nachwirkt. Der Podcast diskutiert, ob biblische Autoren die griechische Tragödie kannten und wie dieses klassische Motiv in der Bibel eine eigene, ironische Wendung erfuhr.
Erwähnungen (1)
„Ganz altes Motiv ist ja Iphigenia auf Taurus. Das ist ja die Geschichte von der Tochter, die geopfert wird. Aber ist die vorher versprochen worden? Die ist versprochen worden.“
Johanna Haberer bringt Euripides' Iphigenie als weiteres Beispiel für das Motiv der Tochteropferung ein. Die Sprecherinnen diskutieren, ob die biblischen Autoren die griechische Tragödie kannten – Haberer datiert Euripides' Fassung auf ca. 450 v. Chr. und argumentiert, dass das Motiv von dort in die Bibel gewandert sein könnte, dort aber eine eigene, ironische Interpretation erhalten hat.
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