Investigativ-Artikel zum Fall Aiwanger
Roman Deininger
Der Artikel behandelt Reaktionen auf die Veröffentlichung eines antisemitischen Flugblatts aus Aiwangers Schulzeit durch die Süddeutsche Zeitung. Lanz und Precht diskutieren die journalistische Qualität des Reports und kritisieren dessen narrativen Aufbau, der eine suggestive Verbindung zwischen dem minderjährigen Aiwanger und dem heutigen Politiker herstellt, ohne diese ausreichend einzuordnen. Der Text wirft Fragen zur journalistischen Verantwortung beim Umgang mit belastenden historischen Dokumenten auf.
Erwähnungen (1)
„Und das war in diesem ersten langen Stück, das sehr gut zu lesen war. Und das war auch das Problematische an dem Stück. Es war ein richtig gut geschriebener Text. Und man hatte das Gefühl, das ist zwingend, das ist logisch.“
Lanz diskutiert den umstrittenen Süddeutsche-Zeitung-Artikel, der das antisemitische Flugblatt aus Aiwangers Schulzeit öffentlich machte. Er lobt die handwerkliche Qualität des Textes, kritisiert aber den suggestiven Tenor, der eine direkte Linie vom 17-jährigen zum heutigen Aiwanger ziehe. Precht stimmt zu und bemängelt das Fehlen einer einordnenden Passage.
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